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Lokalsport

11. Dezember 2016 | 15:01 Uhr

Kanurennsport : Schöner Erfolg für Richard Lange

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Deutsche Meisterschaften auf dem Beetzsee: Das EKN-Talent holt Bronze im Kajak-Zweier. Edelmetall gibt es auch für Janko Knabe.

Eine Bronzemedaille für Richard Lange war aus Neumünsteraner Sicht das Highlight bei den 95. deutschen Kanurennsportmeisterschaften, die jetzt auf dem Beetzsee in Brandenburg stattfanden und an denen auch zehn Athleten aus der Schwalestadt teilnahmen. Während es für viele der hiesigen Nachwuchssportler die ersten deutschen Meisterschaften waren, behaupteten sich die Älteren in den Finals und Medaillenrängen. Ein besonderer Programmpunkt war dieses Jahr der Empfang der Olympioniken aus Rio. Das erfolgreiche Kanurennsportteam gewann bei den Olympischen Spielen in Brasilien vier Mal Gold, zwei Mal Silber und einmal Bronze.

Gleich zur Eröffnungsfeier hatte Joshua Finkbeiner die Ehre, als Fahnenträger den Landeskanuverband Schleswig-Holstein zu präsentieren. Zusammen mit den Nachwuchssportlern Lange und Leoni Camie de Parade (alle 14 Jahre) repräsentierte er den Ersten Kanu-Klub Neumünster bei den Kanu-Mehrkämpfen zu Wasser und zu Land. Dabei überraschte der für den Hannoverschen Kanu-Club gestartete Lange als drittschnellster Kanute seiner Altersklasse über die 100 m-Strecke. Auf der 1000 m-Strecke gewann er souverän das B-Finale und belegte damit den zehnten Platz. Insgesamt errang Lange bei den Mehrkämpfen Rang 11. Zusammen mit seinem Hannoveraner Zweierpartner Max Langenhagen erpaddelte der Alexander-von-Humboldt-Schüler über die 500 m-Distanz einen guten fünften Patz, im Kajak-Einer verpasste er über diese Strecke knapp das Finale.

Bei der weiblichen Jugend hielten Anna Fredrichsdorf und Carlene Tensfeldt (beide 15 Jahre) die Fahnen hoch. Sie starteten im Kajak-Einer auf 200 m, 500 m und 1000 m sowie im Kajak-Zweier auf 200 m und 500 m, auf welchen sie sich fürs Halbfinale qualifizierten.

Im Juniorenbereich starteten der 16-jährige Robert Haack, Janko Knabe sowie Lena Rulle (beide 18 Jahre). Haack qualifizierte sich über die 200 m im Einer sowie im Zweier mit Laszlo Jiresch aus Hannover-Limmer für das Halbfinale. Knabes Training am Sportinternat des Olympiastützpunkts Hannover zahlte sich durch eine Bronzemedaille aus, die er zusammen mit seinem Internatskameraden Jakob Thordsen im Kajak-Zweier über 1000 m errang. Gemeinsam mit dem Zweier-Team Haack/Jiresch errangen die Paddler einen siebten Platz über 1000 m sowie einen achten Rang auf 200 m im Kajak-Vierer. Rulle präsentierte sich im Einerkajak über 500 und 1000 m. Gemeinsam mit den Mündenerinnen Paula Franklin und Lea Fromm sowie der Hannoveranerin Lea Schwandt erpaddelte sie im Kajak-Vierer einen achten Platz auf 200 m und Rang 9 auf 500 m.

In der Leistungsklasse der Kajak-Herren zeigte sich Nils-Eric Rahm (19 Jahre) über 500 m und 1000 m. Über die 1000 m-Distanz erreichte er im Kajak-Zweier mit seinem gleichaltrigen Trainings- und Vereinskameraden Silvan Ostheimer das Halbfinale.

Zum Abschluss ging es auf die Langstrecke. Für die Schüler bedeutete das 2000 m mit einer Wende. Dort überraschte Lange noch einmal gemeinsam mit Langenhagen. Im Kajak-Zweier der Schüler holten sie Bronze. Finkbeiner behauptete sich im Kajak-Einer mit einem guten achten Platz. Für alle Älteren hieß es 5000 m mit fünf Wenden. Knabe konnte dort wegen einer lädierten Schulter nicht antreten. Rahm und Ostheimer konnten sich im Kajak-Zweier der Herren Leistungsklasse gut durchsetzen und erreichten nicht weit entfernt von den Olympiasiegern Tom Liebscher und Max Rendschmidt Platz 6.

Insgesamt können die Athleten zufrieden sein und sich nun in der letzten Ferienwoche erholen, bevor mit dem Schulbeginn auch das Training auf dem Einfelder See weitergehen wird. Denn wie heißt es so schön: „Nach der Deutschen ist vor der Deutschen.“ Und die Grundlagen für die Meisterschaften im kommenden Jahr werden im Winter geschaffen.

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erstellt am 30.Aug.2016 | 10:00 Uhr

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