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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 07:01 Uhr

Leichtathletik : Hannemann wird seiner Favoritenrolle gerecht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Versöhnlicher Saisonabschluss: Ex-Neumünsteraner holt deutschen U 20-Titel über 110 Meter Hürden

Leichtathlet Henrik Hannemann ist erneut Deutscher Meister. Nach seinem Titel unter dem Hallendach über 60 Meter Hürden im Februar ließ der frühere Neumünsteraner am vergangenen Sonnabend den Sieg bei den deutschen U  20-Meisterschaften in Mönchengladbach über 110-m-Hürden folgen. Deutschlands Jahresschnellster wurde seiner Favoritenrolle in allen Umfängen gerecht.

„Das war ein versöhnlicher Abschluss“, freute sich der 19-Jährige. Drei Rennen waren im Grenzlandstadion zu absolvieren. Hannemann siegte dreimal. Nach einem Eingewöhnungslauf mit 14,26 Sek. qualifizierte sich Hannemann für das Halbfinale. Hier steigerte er sich auf 13,97 Sekunden und stand damit im Finale. Doch wie schon vor der U  20-WM in Bydgoszcz machte sich der strapazierte Beuger im Oberschenkel bemerkbar. „Ich habe tatsächlich den Start ein bisschen verschlafen“, sagte Hannemann. Ab Hürde vier von zehn war der Rückstand aber endgültig aufgeholt – und der Athlet, der das Trikot des LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg trägt, lief nach 13,90 Sek. als Erster über die Ziellinie. Lediglich Felix Krause (LAC Erdgas Chemnitz) kam am Ende über die Außenbahn acht noch etwas auf. „Ich habe Felix gar nicht gesehen“, erklärte Hannemann und gestand, dass er aufgrund fehlender Schnelligkeitsausdauer nicht mehr zulegen konnte. Der Sachse kam lediglich eine Zehntelsekunde später als Hannemann ins Ziel.

Vor dem Sprung in die U  23, bei der die 1,067 Meter hohen Männerhürden (7,6 Zentimeter höher als bisher) zu überqueren sind, steht Urlaub an. Südfrankreich, Lloret de Mar und schließlich Zypern lauten die Reiseziele als Belohnung nach dem erfolgreich absolvierten Abi. Kurz darauf beginnt für Hannemann der sogenannte Ernst des Lebens. Bei Kärcher, einem Hersteller von Reinigungsgeräten nimmt Hannemann in Winnenden ein duales Studium auf. „Ich brauche nur 30 Stunden in der Woche zu arbeiten und kann weiter viel trainieren.“

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erstellt am 01.Aug.2016 | 20:02 Uhr

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