zur Navigation springen

Lokalsport

10. Dezember 2016 | 13:55 Uhr

Handball-Oberliga HH/SH Männer : Generalprobe für das Final Four

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Heute Abend kommt es zur ersten Auflage zwischen dem THW Kiel II und der SG Wift.

Mit der Eröffnungspartie des zehnten Spieltags in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein gibt es einen ersten Vorgeschmack auf das bevorstehende HVSH-Pokal Final Four. Denn sowohl die Paarung als auch der Austragungsort am heutigen Freitag (Anwurf 19.30 Uhr) sind mit dem zweiten Halbfinale im Landespokal, das am 17. Dezember um 18 Uhr stattfinden wird, identisch. An beiden Terminen stehen sich die SG Wittorf/FTN und als Gastgeber der THW Kiel II in der Helmut-Wriedt-Halle gegenüber. Für viele Ex-Kieler und jetzige „Bären“, unter anderem Spielertrainer Yannik Stock, ist das ein Ausflug mit Nostalgiecharakter, für Wift-Coach Michael Haß sogar ein Besuch im zweiten Wohnzimmer – das sich jedoch in anderen Farben präsentiert. Letzterer trainiert schließlich ebenfalls die U 19 des THW.

Momentan steht die Kieler Reserve in der Oberliga nicht zuletzt dank eines mehr absolvierten Spiels gegenüber Wift und daraus resultierenden 13:5 Punkten auf Rang 3 unmittelbar vor den Neumünsteranern (11:5). Für beide Mannschaften geht es also um nicht weniger als den Bronzeplatz der Tabelle. Für dessen Verteidigung fehlt den U 23-„Zebras“ der Mann für die einfachen Tore. Shooter Niklas Kadenbach brach sich im HVSH-Pokal-Viertelfinale gegen den TuS Lübeck das Wadenbein. Für den Rückraumlinken ist die Saison damit vorzeitig beendet. Die von Kadenbach hinterlassene Lücke im Angriff versucht Simon Seebeck zu schließen, der ebenfalls die Rolle des Vorgezogenen in der 5:1-Deckung der Landeshauptstädter übernimmt. „Das ist einer der Gründe für den bisherigen Kieler Erfolg“, ist sich Stock sicher und ergänzt: „Der THW II beherrscht diese sehr offensive Variante, und viele Mannschaften in unserer Liga kommen damit nicht klar.“ Stock setzt gegen die Kieler Abwehr weniger auf den Positionsangriff als vielmehr auf die bewährte erste Welle der Schwalestädter. „Wir werden versuchen, den Gegner mit einer kompakten und geduldigen Deckung zu vielen Offensivfehlern zu zwingen, um zu Kontern zu kommen. Denn unser Gegenstoß ist trotz des schnellen Rückzugsverhaltens der Kieler schwierig zu verteidigen“, weiß Stock.

Die SG Wift hat aber auch mit den Nachwirkungen der vorangegangenen Partien zu kämpfen. Neben Moritz Haß, der sich im Spiel zuletzt gegen den MTV Herzhorn (33:24) eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte, fällt aller Voraussicht nach auch Neuzugang Thies-Jakob Volquardsen mit einer Nackenstauchung aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kreisläufer Tim Kreft, der eine Grippe auskuriert. Dagegen ist der berufsbedingte Ausfall von Florian Schmidtke sicher.

Es fehlen: M. Koslowski (Kreuzbandriss), Moritz Haß (Gehirnerschütterung), Schmidtke (berufliche verhindert) sowie eventuell Volquardsen (Nackenstauchung) und Kreft (grippaler Infekt). – Duelle 2015/16: Wift gewann zu Hause mit 30:23 und beim THW II mit 24:23. – Außerdem spielen: morgen, 16.30 Uhr: MTV Herzhorn - HSG Ostsee N/G; morgen, 16.45 Uhr: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg - FC St. Pauli; morgen, 18 Uhr: HG Hamburg-Barmbek - SG Hamburg-Nord; morgen, 18.30 Uhr: TV Fischbek - TSV Hürup; Sonntag, 16 Uhr: HT Norderstedt - Preetzer TSV; Sonntag, 17 Uhr: VfL Bad Schwartau II - TuS Esingen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen