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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 19:19 Uhr

Segeln : Wittensee fordert die Jugendsegler

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

49 Optimisten- und sechs „Fewa“-Jollen stellten sich den fordernden Windverhältnissen im Rahmen des Opti-Meetings.

Groß Wittensee | Der Wittensee ist bei den Regattaseglern weiterhin ein beliebtes Ziel. 49 Optimisten- und sechs „Fewa“-Jollen stellten sich den fordernden Windverhältnissen im Rahmen des Opti-Meetings. Fünf Wettfahrten an zwei Tagen standen für die 8- bis 14-jährigen Segler in den Klassen Opti-A, Opti-B und der Zweimannjolle Fewa auf dem Programm.

Dichtes Gedränge gab es vor dem Start an der Linie: Je nachdem, wie die Startline bei dem hin- und herdrehenden Wind gerade lag, schenkten sich die Kleinen an Lautstärke nichts, wenn es galt die, besten Startpositionen zu halten. Knapp 1:15 Stunde dauerte eine Wettfahrt für die Optis. Am Ende des ersten Tags wurde die Entscheidung, es bei den zwei Wettfahrten zu belassen, von den ausgepowerten Segelkids begrüßt. Waren es zum einen die heftigen Regenfälle, die viel Wasser in die Boote brachten, sorgte auch die berüchtigte kurze Wittenseewelle dafür, das die jungen Teilnehmer mehr mit Schöpfen als mit Segeln beschäftigt waren. Beides mit optimalem Segeln in Einklang zu bringen, war dann doch den erfahreneren Opti-A-Seglern vorbehalten.

Machten am ersten Tag hauptsächlich die drehenden Winde den Teilnehmern zu schaffen, sorgten am zweiten Tag eher heftige Böen für den Kräfteverzehr, der dann die Opti-A-Segler ein Flaggensignal missdeuten ließ und diese geschlossen an Land fuhren. Erst später wurden sich die Segler der Konsequenz bewusst, fehlte doch, um das schlechteste Ergebnis zu streichen, die fünfte Wettfahrt. So oder so hätte dies zumindest, was den ersten Platz betraf, keinerlei Einfluss gehabt, segelte doch Ole Schweckendiek vom Kieler Yachtclub mit vier ersten Plätzen seinem Teamkollegen Josse Bonatz mit zehn Punkten weit davon.

Enger war das Ergebnis bei den Opti-B-Seglern, die mit fünf Wettfahrten auch ein Streichergebnis unterbrachten und dadurch bis zur letzten Wettfahrt durchaus Überraschungen in der Platzierung ermöglichten. Am Ende siegte Caspar Bruhns (LSV) vor Niklas Genz (SVSS).

Ergebnisse

Opti A
1. Ole Schweckendiek (Kieler Yachtclub; KYC) 4, 2. Josse Bonatz (KYC) 14, 3. Jesper Bahr (Lübecker Segler Verein von 1885; LSV) 21, 4. Ansgar Hermeler (Segelclub Eckernförde; SCE) 24, 5. Anton Loeck (Flensburger Segelclub; FSC) 24



Opti-B
1. Caspar Bruhns (LSV) 9, 2. Niklas Genz (Seglervereinigung Seeburger See; SVSS), 3. Rob Dean Willim (Schleswiger Segelclub; SSC) 20, 4. Fynn Towey (FSC) 20, 5. Nick Heimann (Seglervereinigung Kiel; SVK) 26

Fewa
1. Gustav Clausen/Johannes Lindegard (KDY) 4, 2. Fritz Meyer/Jonas Schuldt (Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne) 10, 3. Peer Schrödter/Louise Masuhr (SVG) 12, 3. Jan-Hendrik Vagelpohl/Jonathan Pörksen (WSF) 13, 4. Peter Schaff/Yorick Sämer (SVSS) 14



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erstellt am 06.Jul.2016 | 06:00 Uhr

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