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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 05:46 Uhr

3. Handball-Liga : Siebter Feldspieler auch für die HG OKT ein Mittel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Keck-Mannschaft testet im Zuge des Trainingslagers gegen Werder Bremen und Hude Falkenburg.

Owschlag | Im Mai übernahm Olaf Keck als Trainer die Drittliga-Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen. Drei Monate Vorbereitung auf die im September beginnende Saison sind absolviert. Während in der ersten Phase komplett ohne Ball individuelle Konditionsschulungen trainiert wurden, hielt in der zweiten Phase der Handball wieder Einzug ins Geschehen. Fang-, Wurf- und Passübungen wurden ins Training eingebaut.

„Wir befinden uns jetzt am Anfang der dritten Vorbereitungsphase, in der sowohl Angriffs- als auch Abwehrtaktik trainiert wird“, erklärt Keck. Diese dritte Phase wurde am vergangenen Wochenende mit einem Trainingslager in Westerstede (Niedersachsen) eingeläutet. Während Freitagabend zunächst Taktikeinheiten auf dem Programm standen, ging es Sonnabend nach Bremen zu einem Testspiel gegen Zweitligist Werder Bremen. Am Sonntag wurde dann auf dem Rückweg nach Owschlag Zwischenstopp zum Testspiel gegen den Oberligisten Hude Falkenburg eingelegt.

„Mein Hauptaugenmerk lag im Bereich Teambuilding und Angriffstaktik, mit Einführung der neuen Regel des siebten Feldspielers“, erklärt Keck das Ziel des Trainingslagers. Das Regelwerk hat sich teilweise, wie im Fall des siebten Feldspielers, gravierend verändert. Dadurch wird sich das Handballspiel massiv ändern, weil Trainer diese Änderung als zusätzliche Option in ihre angriffstaktischen Überlegungen einbauen können.

Sowohl gegen Werder Bremen (29:39) als auch gegen Hude Falkenburg (29:19) setzten Keck und die gegnerischen Trainerkollegen unter anderem dieses Mittel ein. „Ja, eine Option ist diese Regeländerung. Man sollte sie dennoch nicht überbewerten“, so Keck. Mit seinem neuen Kader konnte er bis auf Kim-Lara Haudrup und Anita Ewert (beide Urlaub) sowie Alke Trceziok (Verletzung) intensiv arbeiten und ausprobieren. Wichtig war das Trainingslager auch deshalb, um die neuen sowie lange fehlende Spielerinnen wieder einzubauen.

Während im ersten Spiel gegen Werder Bremen deutlich wurde, „dass die Bremer schon seit drei Wochen in der letzten Vorbereitungsphase stecken und allein deswegen spielerische Vorteile in Abwehr und Angriff genossen, hatten wir im zweiten Spiel am Sonntag gegen Hude Falkenburg die besseren Spielanteile auf unserer Seite. Ergebnisse waren allerdings in beiden Testspielen nebensächlich“, macht Keck deutlich. „Wir haben im physischen Bereich keine Probleme und damit unsere Hausaufgaben gemacht. Die spielerischen Elemente in Angriff und Abwehr werden in den nächsten Wochen trainiert. Ich sehe positiv in die Zukunft und traue meiner Mannschaft einen Platz im oberen Tabellendrittel zu. SV Henstedt-Ulzburg und den Aufsteiger HSG Jörl-Doppeleiche Viöl sehe ich als unsere stärksten Gegner“, so Kecks Einschätzung und Erwartung an die kommende Saison.

Am 27. und 28. August wird die HG OKT im Rahmen der Saisonvorbereitung am Elbe-Cup in Lauenburg teilnehmen. Mit einem weiteren Trainingslager am Wochenende 3. und 4. September mit zwei Testspielen in Badenstedt (Niedersachsen) wird die Vorbereitung enden. Das erste Punktspiel der Saison ist am Sonnabend, 17. September, um 17 Uhr gegen den Buxtehuder SV II in Owschlag. Bereits ein Wochenende vorher empfängt die HG im HVSH-Pokal den Landesligisten SG Mittelangeln.

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