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Lokalsport

05. Dezember 2016 | 15:37 Uhr

3. Handball-Liga : Selbstzufriedenheit stört „Wölfe“-Coach Bech

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach der deutlichen Führung aus Halbzeit schalteten zu viele Altenholzer gegen schwache Beckdorfer einen Gang runter. „Darüber werden wir sprechen“, sagt Bech.

Beckdorf | Keine Mühe hatte der TSV Altenholz beim stärker erwarteten Aufsteiger SV Beckdorf. Die Gäste fuhren einen deutlichen 34:23 (17:9)-Sieg ein und setzten sich damit weiter in der Spitzengruppe der 3. Handball-Liga Nord der Männer fest. Dennoch war „Wölfe“-Trainer Mannhard Bech nicht völlig zufrieden mit dem, was er gesehen hat. „Wir haben phasenweise super gespielt, doch als die Sache klar war, haben einige Spieler einen Gang zurückgeschaltet und nicht mehr so konzentriert wie zuvor gespielt“, so der Coach, der ankündigte mit der Mannschaft darüber sprechen zu wollen.

Die Altenholzer, die seit längerer Zeit auf fünf Stammspieler verzichten müssen, hatten auch in Beckdorf kein komplettes Aufgebot zur Verfügung. „Wenn auf der Bank kein gleichwertiger Ersatz sitzt, fangen einige Spieler doch an, zu ,luschen’ und sind sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nicht voll bei der Sache“, sagt der Altenholzer Trainer, der an diesem Problem in Zukunft arbeiten will.

„Wir haben in den ersten 15 Minuten eine superstarke Deckung gespielt“, spricht Bech von der wohl bisher stärksten Abwehrleistung der Saison in diesen Minuten. Dahinter stand mit Torwart Fynn Malte Schröder zudem noch ein Torwart, der den Gastgebern so manches Rätsel aufgab. Nach einem Blitzstart führten die Wölfe 6:0 (10.) und bauten die Führung auf 11:3 (15.) aus. „Wir hätte sogar noch deutlicher führen könne, hätten wir vorne nicht noch Chancen liegen gelassen“, sagt Bech. Seine Schützlinge fingen nun schon an, die Führung zu verwalten. Bis zur Pause hielten die „Wölfe“ den Gastgeber aber dennoch deutlich mit 17:9 auf Distanz.

Im zweiten Spielabschnitt nahmen sich dann Spieler, die vor der Pause noch zu den Aktivposten zählten, doch einige Freiheiten heraus. „So nahm sich Sebastian Firnhaber einige Würfe, die er nicht hätte nehmen sollen“, nennt Bech ein Beispiel und meinte auch die nicht mehr so konzentrierte Abwehrarbeit von Malte Abelmann-Brockmann. Für Bech ein Grund mehr, der Mannschaft im Training klar zu machen, dass ein Spiel 60 Minuten dauert. Und um ganz vorne mitzuspielen, sollten seine Schützlinge auch die kompletten 60 Minuten voll konzentriert an die Sache herangehen.


TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Fängler, Ottsen (5), Kaminski, Köpke (3), Wegner (2/1), S. Firnhaber (12), Voigt (1), Abelmann-Brockmann (4), L. Firnhaber (4), Bergemann (3), Starke (1), Reinert (1).


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