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3. Handball-Liga Frauen : Schwache Angriffsleistung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT konnten ihren Hinspielerfolg im Rückspiel beim TSV 1860 Travemünde nicht bestätigen.

Owschlag | Ein von technischen Fehlern geprägtes Drittligaspiel haben die Handballerinnen des Tabellensiebten HG OKT und des abstiegsbedrohten TSV 1860 Travemünde gezeigt. Die HG OKT konnte den deutlichen Sieg aus dem Hinspiel nicht wiederholen und unterlag auswärts mit 17:19.

Während gleich zu Spielbeginn lediglich die 6:0-Abwehr mit einer gut aufgelegten Sophie Fasold im HG-Tor funktionierte, ging im Angriff nichts. Eine Flut von Fehlpässen und unkonzentrierten Würfen ließ Trainer Torben Helmer reagieren. Er brachte nach einer Auszeit in der 12. Minute Viveka Romeyke im rechten Rückraum. Doch obwohl die A-Jugendliche mit viel Leidenschaft ihr erfolgreiches Liga-Debüt mit drei Toren unterstreichen konnte, änderte sich am Spielverlauf zunächst nichts. Mit einer Ein-Tor-Führung von 7:6 für OKT ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff konnten sich die Gäste durch Tore von Romeyke und Franziska Peters erstmalig mit vier Toren zum Zwischenstand von 6:10 (36.) absetzen. Travemündes Trainer Christoph Nisius zog nach einem Time-Out die Konsequenz und stellte seine Abwehr von 3:2:1 auf 6:0 um. Das zeigte Wirkung: In der 47. Minute gelang den „Raubmöwen“ beim 12:12 der Ausgleich. Mit Unterstützung der nun lautstarken Heim-Fans wurde Travemünde sicherer und konnte sich die nun verstärkt einsetzende kopflose Spielweise der Gäste zunutze machen und über ein 15:15 und 18:15 (59.) das Spiel zum Endstand von 19:17 an sich reißen.

Travemündes Lara Fischer war an diesem Abend mit ihren zehn Toren gemeinsam mit Torfrau Belgardt spielentscheidend. Sie erhielten von ihrem Trainer ein Extralob. „Ein Spiel auf Augenhöhe, das wir mit unseren Fans im Rücken und der größeren Leidenschaft für uns entscheiden konnten“, sagt Nisius und fügt hinzu: „Ich bin froh, den Matchball gegen den drohenden Abstieg genutzt zu haben.“ OKT-Trainer Helmer hadert indes mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, stellt aber auch klar, „dass wir zu viele Chancen liegen gelassen und es nicht hinbekommen haben, nach unserer zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führung unser Spiel bis zum Ende durchzuziehen. Unser großes Problem war unsere Angriffsleistung.“

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Ewert (1), Lübker (1), Jörgensen, Seidel (2/1), Trceziok (1), Rohwer (2), Sievert (4), Peters (3/1), Romeyke (3), Haudrup.


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erstellt am 10.Apr.2017 | 06:00 Uhr

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