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Lokalsport

28. September 2016 | 10:32 Uhr

3. Handball-Liga : Rückschlag nach guter Vorbereitung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele technische Fehler und eine schlechte Abwehrleistung führen zur 25:33-Heimniederlage zum Saisonstart gegen den Buxtehuder SV II.

Owschlag | Das ging gründlich daneben. Der Auftakt in die neue Saison der 3. Liga ist für die Handballerinnen der HG OKT vor etwa 100 Zuschauern alles andere als glücklich verlaufen. Mit einer herben 25:33 (14:16)-Niederlage musste HG OKT-Trainer Olaf Keck anerkennen, dass seine Mannschaft gegen die Bundesligareserve des Buxtehuder SV II zu keinem Zeitpunkt der Partie die passenden Antworten fand.

„Obwohl im Vorwege nichts für diesen missglückten Saisonstart sprach“, sagt Keck, war seine Mannschaft meist einen Schritt zu spät, vertändelte den Ball und scheiterte obendrein mit wenigen konsequenten Torwürfen an der gut aufgelegten Buxtehuder Torfrau Jule Nitt. Trotzdem erschien zur Halbzeit noch vieles möglich, denn die HG OKT war lediglich mit zwei Toren im Hintertreffen. Doch nach Wiederanpfiff durch die beiden Unparteiischen, Thorsten Henkel und Matthias Hochsprung, rieb sich so mancher Zuschauer verwundert die Augen. Gleich drei Tore in Folge kassierte die HG OKT nach missglückten Versuchen, den siebten Feldspieler als Angriffsvariante einzusetzen. Hier war es Buxtehudes Natalie Axmann, die ihre Chance blitzschnell nutzte und den Ball direkt aus der eigenen Abwehrreihe im leeren Tor der Gastgeber unterbrachte. Aus dem damit verbundenen Schockzustand erholte sich das Keck-Team nicht mehr. Mit Ausnahme der eingewechselten Torfrau Femke Lobstaedt und der Halblinken Imke Seidel war kaum ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage festzustellen.

Die Abwehrreihen auf Seiten OKT fanden nie ein geeignetes Mittel, den Aktionsradius, besonders gegen die herausragende Natalie Axmann auf Rückraum Mitte einzudämmen. Neben neun Toren, war Axmann darüber hinaus noch Dreh- und Angelpunkt auf Buxtehuder Seite. Ihre Trainer, Lars Dammann und Andreas Krüger, attestierten ihr „ein blitzsauberes Spiel“ und zeigten sich auch von der Leistung ihrer Torfrau Jule Nitt angetan. „Wir haben uns das Spiel gegen OKT deutlich schwerer vorgestellt und waren erstaunt über die vielen technischen Fehler und die schwache Abwehrleistung. Gleichzeitig freuen wir uns über die große Spielfreude, mit der unsere Mannschaft agierte. Imke Seidel war auf Seiten der Gastgeber die herausragende Spielerin“, resümiert Dammann, der im Juni vom Drittliga-Absteiger TuS Jahn Hollenstedt dem Angebot des Buxtehuder SV gefolgt war. Er ergänzt: „Auch in der Höhe haben wir verdient gewonnen“.
Olaf Keck hingegen war nach dem Spiel deutlich fassungslos: „Nichts klappte heute. Damit habe ich nach den erfolgreich absolvierten Testspielen und den Trainingseinheiten nicht gerechnet.“

Die Torfrau der HG OKT, Sophie Fasold, erkennt, dass „diesmal in der Abwehr und im Angriff nichts gegriffen hat. Angriffe haben wir nicht konsequent zu Ende gespielt. Damit haben wir die Abwehr von Buxtehude vor keine großen Probleme gestellt. Außerdem haben wir zu viele technische Fehler gemacht.“

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Ewert (2), Seidel (10/6), Nissen, Rohwer (4), Steffek (1), Greinke, Peters (4), Detlefsen (1), Haudrup, Sievert (1), Lübker (2), Jörgensen.


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erstellt am 19.Sep.2016 | 06:00 Uhr

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