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3. Handball-Liga : Platz 6 bleibt weiterhin realistisch

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Deutlicher 27:17-Heimerfolg über den Tabellennachbarn HSV Minden-Nord. Extra-Lob für Torhüterin Sophie Fasold und Anna Detlefsen.

Die Drittliga-Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) haben sich für die schwache Leistung beim 17:28 in der Vorwoche gegen den SV Henstedt-Ulzburg rehabilitiert. Gegen den Tabellennachbarn HSV Minden-Nord feierte das Team von Interims-Trainer Torben Helmer einen eindrucksvollen 27:17 (14:11)-Heimsieg und darf sich nun berechtige Hoffnungen machen, die Saison auf Platz 6 zu beenden. Noch ist die HG Siebter, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf den Tabellensechsten SFN Vechta – und das wesentlich einfachere Restprogramm. Während es für OKT in den verbleibenden drei Spielen ausschließlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte geht, muss Vechta unter anderem noch gegen den Klassenprimus Henstedt-Ulzburg ran.

„Wir denken nur von Spiel zu Spiel, deshalb bringt die ganze Rechnerei nichts. Wir müssen ja auch erst einmal unsere Partien gewinnen. Und das wird nicht leicht, auch wenn es auf dem Papier anders aussieht“, mahnt Helmer. Mit der Performance vom Sonnabend sollten die kommenden Gegner allerdings keine Stolpersteine darstellen. „Das war eine sehr gute Leistung. So stelle ich mir Handball vor“, lobt Helmer. Vor allem mit der Phase zwischen der 36. und 49. Minute war der OKT-Trainer „mehr als zufrieden“. 13 Minuten lang ließen die Gastgeberinnen keinen Treffer des Gegners zu und zogen von 15:14 vorentscheidend auf 22:14 davon. „Da hat die Abwehr sehr gut gearbeitet“, lobt Helmer.

Insbesondere die erst 16-jährige Malina Michalczik, mit der die HG zuvor so ihre Probleme hatte, wurde aus dem Spiel genommen. Ihre Würfe blieben im Block hängen oder wurden sichere Beute von Torhüterin Sophie Fasold. Helmer: „Sophie hat stark gehalten.“ Und noch eine Spielerin hob der Coach aus einer „homogenen Mannschaftsleistung“ heraus: „Anna Detlefsen hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich freue mich für sie, weil Anna zuletzt nicht so viele Spielanteile hatte.“ Dafür erhielt Raphaela Steffek einen Rüffel. Beim Stand von 12:8 in der 26. Minute ließ sich Steffek zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen. Helmer: „Ein klares Foul gegen Raphaela wurde nicht geahndet. Sie hat sich dann leider auf einen Disput mit den Schiris eingelassen. Da muss sie souveräner reagieren. Allerdings halte ich die Entscheidung für ein wenig überzogen.“ Das war dann aber auch schon der einzige Makel eines aus Helmers Sicht „sehr schönen Nachmittags“.


HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Ewert (2), Seidel (7/3), Trceziok, Nissen, Rohwer (2), Steffek (1), Peters (5), Detlefsen (5), Sievert (2), Lübker, Jörgensen (3/2).

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erstellt am 20.Mär.2017 | 06:00 Uhr

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