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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 08:08 Uhr

Handball : OKT überzeugt gegen Zweitligisten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Keck-Team holt ein 30:30-Unentschieden beim letztjährigen Drittligameister Hannover-Badenstedt. Am Sonntag erstes Pflichtspiel im Landespokalspiel bei der SG Mittelangeln.

Owschlag | Im Rahmen der Saisonvorbereitung auf die am 17./18. September beginnende 3. Liga Nord haben die Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) zwei Testspiele in Hannover bestritten. Dabei kam die Mannschaft des neuen Trainers Olaf Keck zu einem 30:30 (14:17)-Unentschieden gegen den Zweitligisten HSG Hannover-Badenstedt. Tags darauf gab es dann noch einen lockeren 34:17 (19:8)-Erfolg gegen die zweite Mannschaft der Niedersachsen, die in der Oberliga beheimatet ist.

Mit Ausnahme der beruflich verhinderten Franziska Peters und der noch verletzten Alke Trceziok war der HG-Tross in Bestbesetzung nach Hannover gereist. Aber auch die Gastgeberinnen hatten ihre stärkste Mannschaft am Start. Mit dabei war unter anderem auch Mieke Düvel, die in den vergangenen beiden Jahren noch für den SVG Celle in der 1. Bundesliga gespielt hatte. Die Rückraumspielerin stellte die HG OKT dann auch, speziell im ersten Spielabschnitt, vor große Probleme.

„Wir sind mit dem Vorsatz, unbedingt gewinnen zu wollen, nach Hannover gefahren, um auch im Kopf in den Wettkampfmodus umzuschalten, obwohl uns natürlich bewusst war, dass wir nur der Außenseiter sind“, sagt Keck über den Gegner, der in der Vorsaison mit nur vier Minuspunkten, von denen er zwei im unbedeutenden letzten Spiel kassierte, die Drittliga-Meisterschaft holte. „Uns hat zu Beginn noch die nötige Aggressivität gefehlt. Wir haben neben Mieke zunächst auch Isabelle Dölle nicht in den Griff bekommen“, sagt Keck. „Da hätten wir definitiver verteidigen und besser stehen müssen. Stattdessen sind wir aber zu viel hinterher gelaufen.“ Auch im Angriff lief noch nicht alles zusammen. Die HG erspielte sich zwar viele Chancen, doch nur die Hälfte der Würfe fand auch den Weg ins Tornetz. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es besser aus Sicht der Gäste. Insbesondere durch die schnellen Kathrin Rohwer und Anna Detlefsen konnte die HG einen Vier-Tore-Rückstand wieder aufholen, da nach dem Seitenwechsel auch die 6:0-Deckungsformation sicherer stand. „Dies ist unserer bevorzugte Abwehrvariante“, verrät Keck, der mit seiner Mannschaft aber noch drei, vier andere Formationen einstudieren möchte, um für jeden Fall gewappnet zu sein. Dazu soll auch das Landespokalspiel bei der SG Mittelangeln am Sonntag, 15 Uhr, dienen.

Im zweiten Spiel gegen den Oberligisten fuhr die HG OKT einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. „Wir haben wieder viel gewechselt, um allen die nötige Spielpraxis zu geben. Dabei sind wir früh mit 4:1 in Führung gegangen und haben auch die 5:1-Deckungsformation mit unterschiedlicher Besetzung ausprobiert, die im Großen und Ganzen gut funktioniert hat“, sagt der HG-Coach, der zudem ein großes Augenmerk auf die zweite Welle legte. „Das war mitunter schon kurios anzusehen, wenn wir den Ball erobert hatten und die Schnellangriffe abrupt abgebrochen haben.“

In den verbleibenden Tagen bis zum ersten Drittligaspiel am Sonnabend, 17. September, um 17 Uhr in Owschlag gegen den Buxtehuder SV II, gilt es, noch an der Feinabstimmung zu feilen. Die Owschlager planen zudem ein letztes Vorbereitungsspiel gegen einen dänischen Zweitligisten, in dem die HG die Abwehrsysteme ein letztes Mal vor dem Ernstfall ausprobieren möchte.

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erstellt am 07.Sep.2016 | 06:00 Uhr

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