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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 13:18 Uhr

Handball-Oberliga Frauen : Nach der kalten Dusche heiß auf den zweiten Heimsieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen empfängt der TSV Altenholz den MTV Herzhorn. Die HG OKT II ist enttäuscht, dass AMTV Hamburg die Partie nicht verlegen wollte.

Altenholz | Nach dem überraschenden 24:23 über den Favoriten SG Todesfelde/Leezen und der folgenden „kalten Dusche“ mit dem 24:37 beim SC Alstertal-Langenhorn wollen die Altenholzerinnen im Landesderby der Handball-Oberliga der Frauen gegen Aufsteiger MTV Herzhorn den zweiten Heimsieg einfahren. Enttäuscht vom Verhalten des Gegners AMTV Hamburg ist HG OKT-Trainerin Sünje Schütt: „Wir haben schon vor mehreren Wochen den AMTV um eine Verlegung gebeten, da uns am Sonnabend vier bis fünf Spielerinnen fehlen werden. Der AMTV hat auf unsere Bitte aber nicht reagiert, geschweige denn einer Verlegung zugestimmt“.

AMTV Hamburg – HG OKT II          Sbd., 16 Uhr
Die HG OKT II wird für die Partie, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft ins Rennen schicken zu können, Spielerinnen aus der A-Jugend und der 3. Mannschaft hinzunehmen müssen. Die Zusammenarbeit mit der A-Jugend läuft derzeit immer besser. Die Talente haben sich bisher stets nahtlos eingefügt. Auch mit der dritten Mannschaft, so war von Sünje Schütt zu hören, klappe es mit der Unterstützung, auch wenn man sich vor der Saison etwas anderes vorgestellt hatte, und Einsätze in der Oberliga eigentlich nicht geplant waren.

Die HG OKT II hat sich vorgenommen, auch unter diesen Voraussetzungen bis zum Umfallen zu kämpfen. „Wir wollten auf keinen Fall die Punkte verschenken, indem wir nicht antreten. Jetzt müssen wir das Beste daraus machen“, rechnet Schütt zwar nicht unbedingt mit einem Erfolg in Hamburg, möchte den Tabellenführer für sein unsportlicheres Verhalten aber gerne entsprechend ärgern.

TSV Altenholz – MTV Herzhorn       So., 16 Uhr

„Mit einem Erfolg in Hamburg hatte niemand gerechnet, mit einer so deutlichen Niederlage aber auch keiner“, sagt der Altenholzer Coach Hauke Scharff. Diese jüngste Niederlage gilt es nun, vergessen zu machen. Auch wenn der Aufsteiger aus Herzhorn sich nicht unbedingt als Punktelieferant entpuppte, so ist Scharff doch zuversichtlich, mit Unterstützung durch das Publikum die Punkte in Altenholz behalten zu können. „Beim 28:19-Erfolg über den Bredstedter TSV überzeugten bei Herzhorn die Abwehr sowie Torfrau Eike Jankowski“, hat Scharff seine Spielerinnen darauf hingewiesen, den Gegner nicht stark zu machen. Aber auch im Angriff hat der MTV einiges zu bieten. Mit Aimee von Pereira hat der MTV eine starke Spielgestalterin, und auf der Außenbahn ist Yana Hesse brandgefährlich.

Wir wollen unser Tempospiel aufziehen, müssen dabei aber sicher spielen und dürfen uns nicht zu viele technische Fehler oder Fehlwürfe leisten“, hofft Scharff, dass seine Rechnung aufgeht. Allerdings hat der TSV vor diesem Spiel einige personelle Probleme. Annbritt Besteher laboriert an einer Schulterverletzung, und Marieke Most hat eine Verletzung im Leistenbereich. Beide werden den Altenholzerinnen fehlen. „Unser Kader ist groß genug, um die Ausfälle kompensieren zu können“, geht der Altenholzer Coach davon aus, beide Punkte in Altenholz behalten zu können.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 06:13 Uhr

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