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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 18:49 Uhr

3. Handball-Liga Frauen : Mit Oyten kommt der erste Brocken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen erwartet die HG OKT den selbst ernannten Titel-Aspiranten. Trainer Olaf Keck kann personell aus den Vollen schöpfen

Owschlag | Bislang hatten die Handballerinnen der HG OKT in der 3. Liga – zumindest auf dem Papier – in den ersten beiden Begegnungen dieser Saison keine ganz großen Gegner. Wider erwarten setzte es dennoch in eigener Halle zum Saisonauftakt gegen die Bundesliga-Reserve aus Buxtehude eine derbe Niederlage. Die Woche darauf zeigte sich das Keck-Team aber zurück in der Spur und besiegte SFN Vechta. Damit befindet sich die Mannschaft im Tabellenmittelfeld. Am Sonnabend folgt für OKT ab 17 Uhr in der Sporthalle Owschlag mit dem TV Oyten nun der erste große Brocken. Der Vorjahresdritte reist allerdings mit einem hohen Erwartungsdruck nach Owschlag, den Oytens Trainer Sebastian Kohls letztlich selbst mit aufgebaut hat. In einem Interview kurz vor Saisonstart teilte er mit: „Nach den Erfolgen aus der Vorsaison wollen wir mindestens Dritter werden. Wir haben aber die Hoffnung, in dieser Spielzeit die Meisterschaft zu gewinnen.“ Als größte Konkurrenten sieht Kohls die HG OKT sowie den amtierenden Vizemeister SV Henstedt-Ulzburg an.

Ähnlich, aber doch verhaltener, äußert sich HG OKT-Trainer Olaf Keck. Er hat für seine Mannschaft einen Platz im vorderen Tabellenfeld prognostiziert. Es bleibt abzuwarten, ob Oytens Neuzugang Lisa Bormann-Rajes als „Wirbelwind“ Akzente setzen kann. Die 26-jährige Linkshänderin auf der rechten Außenbahn vom Bundesligisten aus Blomberg-Lippe, gilt als der große Hoffnungsträger. Ebenso hat Keck auch die 25-jährige Jana Kokot (Kreismitte) im Blick, die immer wieder in Kombination mit den Rückraumspielerinnen Jacqueline Nowak und Denise Engelke Dreh-und Angelpunkt des Oytener Angriffspiels sein wird.

„Die Abwehr stellen wir aber nicht um, da sie in Vechta funktioniert hat und auch am Sonnabend funktionieren wird“, sagt Keck. In der Tat muss sich OKT nicht verstecken. Oyten ist statistisch betrachtet für OKT eher ein unangenehmer Gegner. Im Hinspiel der Vorsaison musste man in eigener Halle eine 16-Tore Niederlage hinnehmen. Doch mit Imke Seidel, die momentan mit 17 Treffern auf Platz fünf der Gesamt-Torschützenliste der 3. Liga Nord rangiert, und Franziska Peters verfügt Keck über einen durchschlagkräftigen Rückraum. Peters war beim Rückspiel im April der abgelaufenen Saison mit 13 Treffern die erfolgreichste Torschützin und hatte damit erheblichen Anteil beim leistungsgerechten Unentschieden.

Keck kann voraussichtlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, da auch Rechtsaußen Alke Trceziok ihre Verletzung überwunden hat. „Ich halte Oyten für sehr stark aber schlagbar. Dazu bedarf es allerdings einer besseren Wurfausbeute meiner Mannschaft. Um ordentlich Dampf in die Halle zu bringen, setzten wir auch auf unsere Fans.“

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erstellt am 07.Okt.2016 | 05:56 Uhr

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