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3. Handball-Liga : Missglückter Einstand für Helmer beim neuen Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT unterliegt im ersten Spiel unter Torben Helmer beim SV Henstedt-Ulzburg deutlich mit 17:28.

Owschlag | Einen denkbar ungünstigen Gegner hatte Torben Helmer zum Einstand als Chefcoach der HG OKT erwischt. Der Nachfolger des unter der Woche zurückgetretenen Olaf Keck (EZ berichtete) musste mit der Handballgemeinschaft ausgerechnet beim Tabellen-2. SV Henstedt-Ulzburg antreten. Dabei gingen die Gäste erwartungsgemäß leer aus und nahmen eine deutliche 17:28 (8:15)-Niederlage mit auf die Heimreise.

Die HG OKT war bereits kurz nach dem Anpfiff auf die Verliererstraße eingebogen und lag nach fünf Minuten 0:3 hinten. Danach fingen sich die Gäste etwas, konnten dabei allerdings den Drei-Tore-Rückstand nicht verringern. Auf der anderen Seite wuchs er bis zum 10:7 (23.) für die Henstedt-Ulzburgerinnen auch nicht weiter an. In dieser Phase war es eine Partie auf Augenhöhe, ehe ein 4:0-Lauf die Gastgeberinnen auf 14:7 (28.) davon ziehen ließ.

Dennoch glaubten die Gäste noch an ihre Chance. Zu Beginn versuchten sie es mit einer Abwehr-Umstellung von 6:0 auf 5:1 gegen Din Bergmane-Versakova. „Dies funktionierte zwar, da wir sie dadurch besser in den Griff bekamen. Dafür taten sich aber woanders Lücken auf, weshalb wir dann wieder auf ein 6:0 zurückgingen“, berichtet Helmer, für den die Phase nach der Pause die entscheidende war. Danach zog HU kontinuierlich davon.

In der Tabelle bleibt die HG OKT trotz der Niederlage auf Rang sieben. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt bei sechs ausstehenden Partien jetzt allerdings nur noch sechs Punkte, da der TSV 1860 Travemünde (10.) mit 29:21 beim Tabellennachbarn VfL Oldenburg II gewann. „Wir schauen dennoch nicht nach unten. Die Abstiegsregion schiebe ich weit von uns, denn wir wissen, was wir können, obwohl es diesmal einen kollektiven Totalausfall gab. In der Deckung stehen wir ordentlich, aber vorne lassen wir schon die ganze Saison viel zu viele Chancen liegen. In diesem Bereich werden wir die nächsten Wochen im Training ansetzen, um uns so auch wieder neues Selbstvertrauen zu holen.“


HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Ewert, Seidel (3/2), Trceziok (1), Nissen, K. Rohwer (2), Steffek (4), Peters (2/1), Detlefsen (1), Haudrup, Sievert, Lübker, Jörgensen (4).

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erstellt am 13.Mär.2017 | 06:00 Uhr

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