zur Navigation springen

3. Handball-Liga : Meisterfeier bei internationalen Stieren?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

TSV Altenholz kann sich mit einem Sieg bei den Mecklenburger Stieren Schwerin vorzeitig den Titel sichern.

Altenholz | Zur Stierjagd fahren die Altenholzer „Wölfe“ in der 3. Handball-Liga Nord der Männer nach Schwerin. „Bringen wir die Stiere zur Strecke, haben wir die Meisterschaft vorzeitig in der Tasche“, drückt sich TSV-Trainer Mannhard Bech recht martialisch aus. Aber er weiß, wie schwer es am Sonntag, 17 Uhr, bei den heimstarken Mecklenburger Stieren Schwerin werden kann. „Nicht von ungefähr haben sie ihre Heimspiele gegen die HSG Nord HU und den VfL Potsdam gewonnen“, warnt Bech, ist nach dem deutlichen 35:29-Heimsieg aber ebenfalls davon überzeugt ist, dass die „Stiere“ seinem „Wolfsrudel“ liegen.

„Wir können bedauerlicherweise nicht mit voller Mannschaft antreten, aber alle, die mit dabei sind, werden sich für unser großes Ziel zerreißen. Allerdings werden uns die Schweriner nichts schenken, es erwartet uns ein hartes Stück Arbeit. Natürlich wäre es schön, die Meisterschaft so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen“, erklärt Bech, dass seine Mannschaft mit größter Motivation ins Spiel geht, um sich vorzeitig den Titelgewinn zu sichern. Dabei werden Sebastian Firnhaber, der mit dem THW in der Champions League unterwegs ist, Jannick Boldt, Alexander Williams, Ole Dissinger und Patrick Starke allerdings fehlen. Um mit ihrer Mannschaft die Meisterschaft feiern zu können, haben auch viele Altenholzer Stammzuschauer angekündigt, die Auswärtsfahrt nach Schwerin mitzumachen.

Die Mecklenburger Stiere haben eine sehr beachtliche Heimbilanz und haben sich durch diese Stärke in den vergangenen Wochen auf Rang sieben vorgekämpft. Für die „Wölfe“ kommt es zu einem Wiedersehen mit Bevan Calvert, der viele Jahre das Trikot der „Wölfe“ trug und wegen seiner freundlichen Art ein absoluter Fan-Liebling war und immer noch ist. Auf Rechtsaußen Calvert müssen die Altenholzer ebenso aufpassen, wie auf den dänischen Rückraumschützen Matthias Mark Pedersen. Überhaupt haben sich die Mecklenburger Stiere in den vergangenen Jahren international verstärkt. Am bekanntesten ist Torwart Ariel Panzer. Der Argentinier spielte schon bei einigen Bundesligisten. Aber auch Spieler aus Polen, Lettland, Kroatien oder Griechenland sind bei den „Stieren“ vertreten.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen