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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 15:24 Uhr

3. Handball-Liga : Kompromisslose Abwehr ist der Schlüssel für die HG

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der OKT-Gegner muss den Ausfall von Top-Schützin Janne Lotta Woch verkraften.

Owschlag | Als Tabellensiebter reisen die Handballerinnen der HG OKT am Sonnabend (17 Uhr) in der 3. Liga Nord der Frauen ohne ihre verhinderte Kreisläuferin Anita Ewert in die Holmberghalle zum verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Nord Harrislee.

Olaf Keck, seit dieser Saison Trainer bei der HG OKT, bestätigt, „dass ein schwerer Gegner wartet, zu dem wir sicher nicht als Favorit fahren.“ Chancenlos sind die Gäste aber mitnichten. In der vergangenen Saison konnte sowohl das Hin- als auch das Rückspiel gewonnen werden. Im Juni beim Kieler Woche Cup 2016 hingegen unterlag das Team nach dem Trainerwechsel von Vagn Hansen zu Olaf Keck mit 7:11. Damals steckten allerdings die Mannschaften noch in den ersten Vorbereitungseinheiten auf die Saison, von daher hat das Ergebnis vom Turnier in Kiel wenig Aussagekraft.

In dieser Partie wird der TSV erstmals ohne seine auf Reisen befindende Top-Torschützin Janne Lotta Woch antreten müssen. „Das macht es nur auf den ersten Blick einfacher. Sie hat 40 Tore geworfen und vieles war auf sie ausgerichtet. Die Mannschaft ist aber so gleichmäßig gut besetzt, dass alle für Tore infrage kommen“, sieht Keck darin nur bedingt eine Schwächung des Nord-Teams. „Wer fünf Spiele infolge gewinnt, macht das nicht zufällig. Gerade der Spielverlauf zeigt, dass die Mannschaft Charakter hat. Trotz Rückstände Spiele gedreht und dann deutlich gewonnen. Laura Ryholl muss man sicher ebenso auf dem Zettel haben wie Merle Carstensen. Die rotieren ja kräftig“, unterstreicht Keck seine Gedankengänge. Ebenso zeigt er Respekt vor der Erfahrung von Trainer Herluf „Shorty“ Linde und spricht ihm seine Anerkennung aus: „Shorty hat da etwas Gutes aufgestellt.“ Aber auch die HG OKT hat starke Spielerinnen, wie zuletzt die HSG Heidmark am vergangenen Wochenende erfahren musste. Lediglich sechs Treffer waren dem überforderten Tabellenschlusslicht in Kropp geglückt. Dieses Positiv-Erlebnis kann durchaus dazu beitragen, in entscheidenden Spielphasen einen klaren Kopf zu behalten und damit diesen Vorteil gegenüber dem TSV Nord Harrislee auszuspielen. Genau das erwartet Keck: „Ich verlange von meiner Mannschaft eine kompromisslose und energische Abwehr. Nur dann haben wir eine gute Chance, Punkte mitzubringen. Wenn meine Spielerinnen ihr Potenzial annähernd abrufen, werden wir ein ernstes Wort mitreden können. Warum sollten wir nicht auch die Überraschung landen?“

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