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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 01:11 Uhr

3. Handball-Liga : Keck-Team verliert in der Schlussminute

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT verliert in Minden 26:27 und rutscht auf den achten Tabellenplatz ab.

Owschlag | In der 3. Liga Nord mussten die Handballerinnen der HG OKT nach der bitteren 26:27 (14:16)-Niederlage beim HSV Minden-Nord mit leeren Händen die 320 Kilometer lange Rückreise antreten. 150 Zuschauer waren Zeuge einer Begegnung, in der sich beide Teams nichts schenkten.

Die Partie zwischen dem Tabellensiebten HG OKT und dem zwei Plätze schlechter platzierten Aufsteiger verlief durchweg auf Augenhöhe. Obwohl die Gäste in der ersten Halbzeit nur einmal beim Stand von 2:1 (3.) vorne lagen, wechselte die Führung ab dem zweiten Spielabschnitt ständig. Dabei hatten die beiden OKT-Rückraumspielerinnen Raphaela Steffek und Imke Seidel mit sieben und fünf Toren erheblichen Anteil daran, ihre Mannschaft bis zur Halbzeitpause im Rennen zu halten. Die Torerfolge für die Gastgeberinnen verteilten sich hingegen auf mehrere Spielerinnen. Dabei verstand es Spielmacherin Kathrin Hill, ihre Nebenleute immer wieder gut in Szene zu setzen. Mit 16:14 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann mit einem guten Lauf für OKT. In der 38. Minute konnte der Rückstand durch Franziska Peters erstmals in eine 19:18-Führung gedreht werden. Diese war aber nur von kurzer Dauer, denn Mindens Anna Lena Bergmann sorgte mit vier Treffern in Folge für eine erneute Wende. Doch die Schleswig-Holsteinerinnen kämpften sich wieder zurück ins Spiel und konnten durch Steffek erneut vorlegen (56.). Eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen OKT-Spielerin Sarah Jörgensen konnten die Gastgeber allerdings abermals zur Ein-Tore-Führung nutzen. Nach einer Auszeit von OKT-Trainer Olaf Keck beim Stand von 26:25 (59.) netzte Imke Seidel für OKT unhaltbar zum 26:26 ein. Doch diesen Gleichstand konnten die Gäste nicht über die Zeit retten. In der 60. Minute erzielte Kathrin Hill den Treffer zum 26:27-Endstand für die Westfalen.

„Wir haben unglücklich und unverdient verloren, konnten aber besonders durch unsere kämpferische Einstellung überzeugen“, findet Keck anerkennende Worte für seine Mannschaft. „Leider hatten wir zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. In der entscheidenden Schluss-Spielphase fällten die beiden Schiedsrichterinnen Jennifer Eckert und Maria Ludwig eklatante Fehlentscheidungen zu unseren Ungunsten. Diese Faktoren zusammen haben uns letztlich den Sieg gekostet.“


HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Küppers, Ewert, Greinke, Lübker, Jörgensen, Nissen, Peters (5), Sievert, Steffek (11), Seidel (8/4), Trceziok (2), Detlefsen


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erstellt am 21.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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