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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 13:28 Uhr

3. Handball-Liga : Keck-Team rutscht auf Rang acht ab

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT verliert nach dramatischer Begegnung in eigener Halle mit 27:29 gegen den TV Oyten .

owschlag | Während die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT vor der Saison als heißer Titelanwärter gehandelt wurden, läuft die Mannschaft nach der 27:29 (14:16)-Heimniederlage gegen den TV Oyten ihren Erwartungen als Tabellenachter hinterher. „Wir haben unglücklich aber verdient verloren. In entscheidenden Phasen haben wir zu undiszipliniert gespielt. Während wir die zweite Welle gut gespielt haben, fehlte uns im Positionsangriff die Spritzigkeit“, analysiert OKT-Rückraumspielerin Imke Seidel.

Die HG OKT erwischte gute erste sieben Minuten und führte mit 4:2. Aber schon zu diesem Zeitpunkt ahnten die etwa 100 Zuschauer, dass das Spiel eine „enge Kiste“ werden würde. Beide Abwehrreihen schenkten sich nichts. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit waren beide Teams gleichauf. Dann allerdings bescherten drei Tore in Folge Oyten die 16:14-Pausenführung.

„Wir haben es versäumt, unsere ständige Ein-Tore-Führung mit in die Halbzeitpause zu nehmen“, spricht HG-Trainer Olaf Keck in dieser Phase von Leichtsinnsfehlern. Aber nicht nur diese bereiteten der HG OKT Schwierigkeiten. Vor allem zeigte sich von Beginn an, dass das prognostizierte Oytener Dreier-Gespann, Jana Kokot am Kreis sowie als Denker und Lenker über Rückraum Mitte, Denise Engelke und ab der zweiten Halbzeit Jacqueline Nowak über Rückraum links den Unterschied ausmachten. Sie erzielten mit 22 Toren den Großteil der Gästetore.

Aber auch das Keck-Team zeigte gerade im ersten Spielabschnitt durch gelungene Gegenstöße der starken Katrin Rohwer, dass es gut aufgestellt ist. Auch Femke Lobstaedt im Tor steigerte sich und entschärfte gerade im Schlussdrittel freie Torwürfe vom Kreis und hielt damit ihrer Mannschaft den Rücken frei.

Nach Wiederanpfiff hatte Gästetrainer Sebastian Kohls über sieben Minuten sichtlich Spaß am Spiel seiner Mannschaft, die es verstand, bis auf fünf Tore zum 22:17 davon zu ziehen. In der 48.Spielminute war OKT aber wieder auf 21:22 dran. Das Spiel schien zugunsten der Gastgeberinnen gekippt zu sein. Doch zwei folgenschwere Entscheidungen der Schiedsrichter Bergmann und Lochner, die auf beiden Seiten unglücklich agierten, brachten Oyten wieder in die Spur. Binnen fünf Minuten war der alte Fünf-Tore-Rückstand wieder hergestellt. Doch auch aus diesem Loch kämpfte sich die HG noch einmal heraus. In dieser Phase war es Jill Sievert, die für Franziska Peters in den linken Rückraum rückte, für neue Impulse sorgte und zwei Tore beisteuerte. Oytens Trainer Sebastian Kohls nahm beim Stand von 27:28 (60.) eine Auszeit und diktierte die letzte Freiwurfvariante. Engelke traf zum Endstand.

„Wir hatten Probleme mit der starken OKT-Abwehr“, sagt Kohls. Keck bescheinigt vor allem Femke Lobstaedt im Tor eine „bärenstarke Leistung“. „In entscheidenden Phasen waren wir aber zu ungeduldig und haben es vergeblich mit der Brechstange versucht. Nach wie vor haben wir zu viele Fehlwürfe. Trotzdem wäre ein Remis gerecht gewesen.“


HG OKT: Fasold, Lobstaedt – K. Rohwer (8), Ewert (2), Greinke, Lübker, Jörgensen (1), Haudrup, Nissen (1), Peters (3/2), Sievert (2), Steffek (4), Seidel (2/1), Trceziok (4)

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erstellt am 10.Okt.2016 | 06:00 Uhr

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