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Triathlon : IronMan Rinkens: „Es war grandios!“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der 44-Jährige vom Eckernförder MTV kam auf Hawaii nach 10:34,15 Stunden ins Ziel.

Hawaii | Schweiß und Anstrengung auf Extremniveau und zugleich Südseefeeling und Gänsehautmomente – diesen emotionalen Cocktail bietet wohl kein anderes Sportevent so intensiv wie die IronMan-Weltmeisterschaften auf Hawaii. Beim großen Treffen der härtesten Triathloncracks auf der Pazifikinsel meisterte auch Nicola Werner Rinkens erfolgreich die knackige Herausforderung aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Der 44-Jährige vom Eckernförder MTV, der schon zahlreiche Langdistanz-Wettkämpfe bestritten hat, aber erstmals auf Hawaii am Start war, meisterte die gigantische Strecke 10:34,15 Stunden. Damit lief Rinkens auf dem 812. Platz der Gesamtwertung (110. Platz M45) von über 2000 qualifizierten Athleten über die Ziellinie in Kailua-Kona, wo wenige Stunden zuvor die deutschen Cracks um Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Patrick Lange den deutschen Dreifach-Erfolg gefeiert hatten.

Für die Schwimmstrecke in den Wellen des Pazifiks benötigte der Eckernförder 1:09 Stunde. „Ohne Neoprenanzug war das Schwimmen wie erwartet etwas langsamer als sonst“, sagt Rinkens, der mit der Auftaktdisziplin zufrieden war, ehe es im zweiten Teil richtig anstrengend wurde. Aufgrund des drehenden Windes hatten die Athleten fast 150 km lang mit Gegenwind zu kämpfen. „Vermutlich wäre noch die eine oder andere Minute schneller drin gewesen, aber ich wollte nicht überdrehen“, erklärt der schnellste EMTV-„Eisenmann“ seine Zeit von 5:34 Stunden für die Radstrecke. Als letzter Part des Ausdauerdreikampfs wartete mit dem Laufen die Paradedisziplin des Eckernförders. Ganz sein Optimum konnte er aber dort nicht mehr abrufen. „Das Laufen war leider nicht ganz so wie gewohnt. Ich bin nicht richtig in den Rhythmus gekommen und insbesondere die Hitze auf den ersten 20 km hat mir ordentlich zugesetzt“, berichtet der Mann von der Ostsee über die Kilometer zwischen Kailua-Kona und dem Energy Lab. Die abschließenden 42,195 km bewältigte Rinkens aber in 3:42 Stunden immer noch in einer starken Laufzeit, sodass er sich nach 10:34,15 Stunden kurz vor Sonnenuntergang noch als „Daylight-Finisher“ feiern lassen konnte. „Mit dem Ergebnis bin ich superzufrieden“, bilanziert der EMTV-Triathlet, den aber vor allem auch die Atmosphäre im Mekka des Triathlons begeisterte. „Es war unvergleichlich. Hier schlägt das IronMan-Herz. Es war wirklich grandios, hier starten zu können“, freut sich Rinkens über seine Erlebnisse auf der Pazifikinsel, die ihn motivierten, in den nächsten Jahren erneut eine Qualifikation anzustreben. „Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich hier mitmache“, war der Eckernförder kurz nach dem Wettkampf schon wieder motiviert für einen neuen Anlauf.

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