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Lokalsport

02. Dezember 2016 | 21:14 Uhr

Sport in Eckernförde : Inliner Skaterhockey: Auspowern auch ohne Spielbetrieb möglich

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bis zu 14 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren rollen beim Training zweimal pro Woche durch die Halle im Schulzentrum Süd.

Eckernförde | Als die EZ in ihrer Serie „Sport in Eckernförde“ die Inline-Skaterhockey Hobby-Gruppe für Erwachsene vorstellte, gab es danach vor allem eine Nachfrage: „Dürfen wir Kinder da auch vorgestellt werden?“ Die Antwort: Na klar!

Mit ihrem Trainer, Timo Tetzner und seinem 17-jährigen Co., Hannes Wilharm (Inhaber des Jugendleiterscheins Juleica des DOSB) haben die bis zu 14 Teilnehmer im Alter zwischen acht und 14 Jahren Glück. „Beide kümmern sich sehr intensiv um unsere Kinder“, sagt Tanja Norkeweit, die ihren Sohn Henrik zweimal wöchentlich in die Sporthalle begleitet. „Die Trainer haben kein Problem damit, dass wir Mütter und Väter beim einstündigen Training dabei sind und zuschauen“, ergänzt Nina Riechert, macht aber deutlich, dass niemand dableiben muss.

Im Moment sind die Kinder in keinem Spielbetrieb gemeldet, sodass die Wochenenden meistens frei sind. Hin und wieder werden Turniere oder Freundschaftsspiele ausgetragen, zu denen durchaus auch Fahrtstrecken bis in den Hamburger Raum in Kauf genommen werden. „Unser Problem ist, dass es in direkter Nähe keine weiteren Inline-Skaterhockey Mannschaften gibt. Dadurch sind wir gezwungen relativ weite Fahrtstrecken zu bewältigen, wenn wir uns gegen andere Mannschaften messen wollen“, sagt Tetzner. Die Teilnahme an einem geregelten Spielbetrieb ist momentan darum auch nicht geplant. „Viel wichtiger ist, dass sich die Kinder auspowern können. Dadurch lernen sie, ihre Kraft und Energie zielgerichtet einzusetzen“, bringt Astrid Andresen auf den Punkt, warum sie ihren Sohn Finn in der Inline-Skaterhockey Gruppe gut aufgehoben sieht. Angst vor Verletzungen sind bei den Eltern auf der Tribüne kein Thema. „Nein. Die Gefahr mit dem Fahrrad hinzufallen oder beim Spielen draußen zu stürzen, ist größer. Denn bei diesem Sport sind alle gut durch Protektoren vom Kopf bis zu den Füßen geschützt“, sind sich die Eltern einig.

Aber, welche Voraussetzungen sollten Kinder mitbringen, die auch Inline-Skaterhockey spielen möchten? „Wünschenswert ist, dass das Kind schon gut und gerne Inliner fährt. Darüber hinaus wäre es super, wenn es auch gerne Ball spielt“, sagt Tetzner. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht. „Bis auf passende Inliner muss man zunächst zum Training nichts mitbringen, da wir einige Ausrüstungsgegenstände zum Ausleihen in der Halle haben“, so der Trainer.

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