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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 09:00 Uhr

Handball 3. Liga : HG OKT ist nach Sieg wieder in der Spur

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Handballerinnen der HG OKT haben nach ihrer Auftaktniederlage den ersten Saisonsieg einfahren können.

Owschlag | Vechta Selbst die Kombination aus 180 Zuschauern, die ihre Mannschaft in Vechta lautstark anfeuerten, und einer knapp zehnminütigen, kritischen Phase ab der 38. Spielminute konnte die Handballerinnen der HG OKT in der 3. Liga Nord an diesem Wochenende nichts anhaben. Mit einem 22:25 (14:16)-Sieg traten sie die Rückreise an.

HG-Trainer Olaf Keck hatte seine Mannschaft glänzend eingestellt. Das gefürchtete Kreis-Rückraum-Spiel der Niedersachsen konnte vor allem durch Greta Nissen und Anita Ewert von Beginn an unterbunden werden. Zu keinem Zeitpunkt kam Vechtas Kreisläuferin, Mette Müller, zur Entfaltung. Sie blieb im gesamten Spiel torlos.

Die HG OKT legte in der ersten Hälfte den Grundstein zum Erfolg. Immerfort hielt man Vechta mit zwei bis drei Toren auf Abstand. Zwischen der 13. und 15. Spielminute und der 20. und 21. Spielminute versäumte es OKT dann allerdings, bis auf fünf Tore davon zu ziehen, weil gute Chancen nicht genutzt wurden. Mit 14:16 für OKT ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt verloren die Gäste zunächst die Kontrolle. Trotz der Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit ließ sich Vechta nicht abschütteln und konnte erstmals in der 44. Spielminute zum 19:19 ausgleichen. In dieser kritischen Spielphase, in der unter anderem in zwei Situationen das leere Tor nicht getroffen wurde, behielten die Keck-Damen allerdings die Nerven. Eine zum richtigen Zeitpunkt genommene Auszeit in der 42. Spielminute unterstützte die HG-Spielerinnen dabei.

In der Schlussphase waren es vor allem Imke Seidel und Raphaela Steffek, die ihre Mannschaft mit Toren auf die Siegerstraße führten. Keck bescheinigt dem SFN Vechta „eine disziplinierte 6:0-Abwehr mit nur wenigen technischen Fehlern. Außerdem ist der Aufsteiger sehr passsicher. Wir haben aber zu Recht gewonnen, weil wir in kritischen Situationen die Nerven behalten haben. Außerdem stand unsere Abwehr sicherer als noch in der Vorwoche. Wir haben deutlich weniger technische Fehler gemacht. Nur unsere Abschlussschwäche haben wir noch nicht in den Griff bekommen. Trotzdem reichten diesmal 25 Tore zum Sieg. Wir sind zurück in der Spur!“


HG OKT: Fasold, Lobstaedt – K. Rohwer (4), Detlefsen, Ewert (1), Greinke, Lübker, Jörgensen, Haudrup, Nissen (2), Peters (6), Sievert, Steffek (5), Seidel (7/4)


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