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3. Handball-Liga : Helmer setzt auf Spaß und Torgefahr

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen empfängt die HG OKT am Sonnabend, ab 17 Uhr, in Kropp den Tabellennachbarn HSV Minden-Nord. Beide Teams haben einen neuen Coach.

Owschlag | Nach den jüngsten Negativerlebnissen, inklusive Trainerwechsel, war es das primäre Ziel von Torben Helmer, dem neuen Coach der HG OKT in der 3. Handball-Liga der Frauen, wieder den Spaß zurück ins Team zu bringen. „Das scheint gelungen zu sein. Zumindest habe ich nach den Trainingseinheiten wieder in zwar erschöpfte, aber dennoch lächelnde Gesichter blicken können.“ Aber auch Helmer weiß, dass diese Momentaufnahme langfristig nur mit Erfolgen aufrecht erhalten werden kann. Damit soll am Sonnabend, ab 17 Uhr, begonnen werden. Zu Gast in der Geestlandhalle Kropp ist mit dem HSV Minden-Nord der Tabellennachbar, der momentan zwar fünf Punkte hinten dran ist, aber auch noch eine Partie mehr zu bestreiten hat.

Der Schwerpunkt im Training lag in dieser Woche im Torabschluss. „Das hat ordentlich geklappt“, lobt Helmer, der dabei aber teilweise auf Raphaela Steffek (Mandelentzündung) und Franziska Peters (Adduktorenprobleme) verzichten musste. Er hofft aber darauf, die beiden torgefährlichen HG-Spielerinnen am Sonnabend einsetzen zu können. Dagegen fallen die erkrankte Kim-Lara Haudrup und Sarah Greinke aus, die sich im Spiel der zweiten Mannschaft einen Riss der Achillessehne zugezogen hat und nun etwa ein halbes Jahr ausfallen wird.

Helmer will versuchen, den skandinavischen Handballstil mit hohem Tempo bei der HG OKT wiederzubeleben. „Dafür ist es aber notwendig, dass auch unsere Schützinnen aus dem Rückraum wieder torgefährlicher werden, um so auch unserer Kreisläuferin wieder mehr Räume zu gestatten“, so Helmer.

Mit der Hintermannschaft ist der HG-Coach insgesamt zufrieden und will auch künftig erst einmal an der 6:0-Formation festhalten, „auch wenn die Mindenerinnen mit Anna-Lena Bergmann über eine gefährliche Rückraumschützin verfügen.“ Die Linkshänderin wird mit langen Kreuzbewegungen von ihren Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene gesetzt. Die Gäste haben übrigens ebenfalls in diesem Jahr ihren Trainer gewechselt. Dirk Kämper löste Andrea Leiding allerdings schon im Januar als Coach ab und konnte deshalb schon etwas länger seine neuen Ideen einfließen lassen. Die Punkteausbeute ist aber auch bei ihm mit 5:7 noch negativ – ebenso wie bei Torben Helmer, der mit der HG OKT sein erstes Spiel als Chefcoach 17:28 bei Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg verlor. Es treffen also zwei Team mit vielen Gemeinsamkeiten aufeinander.

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erstellt am 17.Mär.2017 | 06:00 Uhr

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