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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 20:47 Uhr

3. Handball-Liga : Gut gerüstet oben angreifen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Saisonauftakt der HG OKT am Sonnabend, ab 17 Uhr, in Owschlag gegen den Buxtehuder SV II.

Owschlag | Der Countdown läuft. Seit Mai bereiten sich die Drittliga-Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) auf die neue Saison vor. Am Sonnabend (17 Uhr) steigt der Saisonstart vor heimischer Kulisse gegen den Buxtehuder SV II.

Der Vorjahressechste aus Buxtehude ist neben sechs weiteren altbekannten Drittligisten aus den vorherigen Spielzeiten gut vertraut. Neu hingegen sind die vier Aufsteiger: die Erstplatzierten HSV Minden-Nord aus der Oberliga des Westdeutschen Handballverbands, die HSG Jörl-Viöl aus der Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg sowie die Zweitplatzierte HSG Heidmark der Oberliga Niedersachsen und der Dritte der Oberliga Nordsee, SFN Vechta. Damit setzt sich die 3. Liga Nord aus zwölf Mannschaften zusammen: vier aus Schleswig-Holstein, eine aus Mecklenburg-Vorpommern und sechs aus Niedersachsen. OKT-Trainer Olaf Keck hatte die HG im Mai von Vagn Hansen übernommen und bestreitet nun seine Liga-Premiere.

„Die Vorbereitung lief insgesamt sehr zufriedenstellend. Wir sind gut gerüstet“, betont Keck. Neben dem Turniersieg beim Elbe-Cup in Lauenburg wurden auch einige Testspiele, unter anderem in Niedersachsen gegen den Zweitliga-Aufsteiger HSG Hannover-Badenstedt (30:30), bestritten. „Der Buxtehuder SV II ist etwas schwierig einzuschätzen, da man nie weiß, mit wem die Bundesliga-Reserve anreisen wird“, gibt sich Keck zwar selbstbewusst, weiß aber, dass Obacht geboten ist. In der vergangenen Saison konnte OKT mit einem Remis und einem deutlichen Heimsieg die Bilanz positiv gestalten.

Katrin Rohwer, 25-jährige Außenspielerin und seit 2007 im OKT-Trikot, sieht neben ihrem eigenen Verein und dem Aufsteiger HSG Jörl-Viöl auch den SV Henstedt-Ulzburg letztlich ganz vorne in der Tabelle. „Ich denke, die anderen Aufsteiger werden es sehr schwer haben. Derbys werden über den Kampf entschieden“, vermutet Rohwer: „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut. Wir haben im Angriff vermehrt Übungen zum siebten Feldspieler gemacht und ansonsten weiter unsere bekannten Abläufe geübt. In der Abwehr sind wir defensiver geworden als noch in der vorherigen Saison.“ Ob die Keck-Truppe um den Titel und den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus mitspielen kann, wird sich zeigen. Im Kader gab es die eine oder andere Veränderung. Svenja Pahl, Kristin Machau (zum Ligakonkurrenten HSG Jörl-Viöl), Petra Janeckova, Helen Rohwer (beide Ziel unbekannt) und Jacqueline Küppers sowie Lena Linke (beide eigene Zweite) stehen nicht mehr zur Verfügung. Dafür ist der Kader mit Kim-Lara Haudrup (HSG Blomberg-Lippe) und Anna Detlefsen (TSV Altenholz) sowie den Rückkehrerinnen Jill Sievert, Sarah Jörgensen, Greta Nissen, Sarah Greinke, Anita Ewert und Alke Trceziok adäquat ergänzt worden. Voraussichtlich hat Keck bis auf die verletzte Trceziok personell die Qual der Wahl.


Zugänge: Detlefsen (TSV Altenholz), Haudrup (Blomberg-Lippe).

Abgänge: Pahl, Machau (beide HSG Jörl-Viöl), Janeckova, H. Rohwer (beide Ziel unbekannt).

Tor: Sophie Fasold, Femke Lobstaedt.
Feld: Katrin Rohwer, Anna Detlefsen, Alke Trceziok, Anita Ewert, Sarah Greinke, Caja Lübker, Sarah Jörgensen, Kim-Lara Haudrup, Greta Nissen, Franziska Peters, Jill Sievert, Raphaela Steffek, Imke Seidel.

Trainer: Olaf Keck. – Betreuer: Jan Winter, Renate Bockisch. – Torwart-Trainer: Torben Helmer.


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erstellt am 16.Sep.2016 | 06:00 Uhr

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