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Lokalsport

05. Dezember 2016 | 03:23 Uhr

Segeln : Geschwister-Sieg beim Squirrel-Cup

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

18 Segel-Boote der anspruchsvollen 420er-Klasse haben an der neu geschaffen Regatta des Segelclubs Eckernförde teilgenommen.

Eckernförde | Für jeden war etwas dabei. Dies war das Fazit der zweitägigen Wettfahrtreihe des Squirrel-Cups auf der Eckernförder Bucht. 36 Jugendsegler traten in der zwar etwas betagten, aber sportlich nach wie anspruchsvollen 420er-Klasse gegeneinander an. Für die Bootsklasse war es beim Ausrichter SC Eckernförde eine Renaissance dieser Zweimannjolle, die zuletzt vor mehreren Jahren im Rahmen der Eckdays zusammen mit weiteren Jollenklassen regelmäßig auf dem Regattaplan stand.

Die Veranstaltung ist dem Zuspruch des SCE zu diesem Bootstyp zu verdanken, der aktuell mit 14 Booten den Verein in Schleswig-Holstein zur Hochburg für das Boot macht. So war nur ein geringfügiger Anstoß erforderlich, um auf Anhieb trotzt anderweitiger Parallelregatten 18 Boote auf die Eckernförder Bucht zu bekommen.

Gesegelt wurde ein Up-&-Down-Kurs, der bei einer Distanz von rund einer Seemeile zwischen den Bahnmarken eine Segelzeit von knapp 45 Minuten bei jeweils zwei Durchläufen pro Wettfahrt erforderlich machte. Gute Bedingungen am Sonnabend bei gemischten Windverhältnissen ließen Wettfahrtleiterin Alva Manß sich dazu entschließen, gleich fünf Wettfahrten zu absolvieren, sodass die Jugendsegler gleich am ersten Tag fast fünf Stunden durchgehend auf dem Wasser waren. Mal etwas mehr, mal etwas weniger Wind, die Herausforderung war zwar nicht kräftezehrend, jedoch aufgrund der Windrichtung aus West mit Abdeckung aus der Stadt gerade für die auswärtigen Segler bezüglich der Winddrehungen nicht leicht einzuschätzen.

Gab es bei der ersten Wettfahrt einen allgemeinen Frühstart, ließ die Wettfahrtleitung die Teilnehmer spüren, was sie davon hält und sorgte mit der „Black Flag“ (Disqualifikation) für Disziplin. Nervenaufreibend war es für die beiden Teams Braun-Dulläus und Ostermann/Leiers. Letztere legten mit drei ersten und einem zweiten Platz mit zwei Punkten vor. Dies bedeutete, dass die Geschwister Braun-Dulläus für den Sieg wenigstens zwei weitere Boote zwischen sich lassen musste. „Dass haben wir konsequent verfolgt und Winddrehungen bestmöglich ausgenutzt“, sagt die 21-jährige Steuerfrau Charlotte Braun-Dulläus. Sie selbst segelt eigentlich in der Europeklasse und startete mit ihren Bruder eher als Außenseiter, da beide als Team nicht in der Rangliste stehen. „Für uns ging es um nichts. Wir haben nur spaßeshalber mitgesegelt, da war es wohl einfach der fehlenden Druck, der zum Erfolg geführt hat“, resümiert Vorschoter Julius Braun-Duläus. Zweitbestes Team des SCE waren Johanna Bold und Paula Mühlich, die sich mit Platz fünf begnügen mussten, nachdem sie in der letzten Wettfahrt aufgrund einer Frühstartbereinigung und einer Kenterung als letzte über die Ziellinie gegangen wären und daher aufgaben.

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erstellt am 05.Jul.2016 | 06:00 Uhr

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