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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 17:28 Uhr

Handball HVSH-Pokal : Frauenteams weiter – Männer raus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 1. Runde des Handball-HVSV-Pokals siegten die Damen der HG OKT bei der SG Mittelangeln und die Altenholzerinnen beim THW Kiel II. Die Herrenteams sind beide ausgeschieden.

Owschlag | In der 1. Runde des Handball-Landespokals haben die Frauen des Drittligisten HG OKT und die des Oberligisten TSV Altenholz den Einzug in die nächste Runde erreicht. Die Herren des TSV Altenholz II (Landesliga) und des HG OKT (Kreisoberliga) sind dagegen ausgeschieden.

Frauen

SG Mittelangeln – HG OKT             11:29 (5:15)

Der Leistungsunterschied von drei Spielklassen war für den gastgebenden Landesligisten letztlich doch zu groß. Die HG OKT zeigte sich in allen Belangen klar überlegen. Einziges Manko bei den Gästen war wieder einmal die Chancenverwertung. Mit Ausnahme der beruflich verhinderten Torfrau Sophie Fasold trat das gesamte Drittliga-Team an und wurde durch Hanna Schube aus der zweiten Mannschaft im Tor verstärkt. HG-Trainer Olaf Keck zeigte sich experimentierfreudig und veränderte ständig die Formation. Wiederholt setzte er den siebten Feldspieler als Angriffsvariante ein. „Wir wollen und dürfen für unsere Gegner nicht ausrechenbar sein“, erklärt Keck. In der Abwehr zeigte sich die HG OKT besonders in der 6:0- und 5:1-Formation stabil. Die zu Beginn gespielte 3:2:1-Abwehr offenbarte allerdings noch Abstimmungsprobleme.

SG-Trainer Klaus Lange zeigt sich „insgesamt zufrieden, obwohl im Angriff zu viele Bälle weggeworfen wurden. Mit unserer defensiven 6:0-Abwehr bin ich einverstanden.“ Die beiden Schiedsrichter Dybowski (Büdelsdorf) und Skrzypczak (Fockbek) leiteten die Partie vor gut 80 Zuschauern sicher. Keck versteht nicht, „dass der Handball-Verband Schleswig-Holstein schon in der 1. Runde alle gemeldeten Mannschaften antreten lässt. Dieses Procedere bringt niemandem etwas. Wir können froh sein, dass sich niemand verletzt hat. Die SG Mittelangeln hat recht fair gespielt. Das ist das einzig Positive.“ Auch HG-Kreisläuferin Caja Lübker zeigt wenig Verständnis für solche Spielansetzungen, „da die Klassenunterschiede keine Überraschungen zulassen“.

HG OKT: Lobstaedt, Schube – Ewert (2), Seidel (3/1), Nissen, K. Rohwer (8/1), Steffek (2), Greinke (2), Peters (3/1), Sievert (1), Lübker, Jörgensen, Detlefsen, Haudrup.


THW Kiel II – TSV Altenholz        20:28 (11:12)

„Wir haben besonders in der zweiten Halbzeit super in der Abwehr gestanden“, lobt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff den Auftritt seiner Mannschaft. Aber auch der Offensivbereich zeigte sich verbessert. Als starke Ergänzung erwies sich hierbei Neuzugang Lisann von Klein (HFF Munkbrarup). Sie gehörte nicht nur zu den erfolgreichsten Schützinnen, sondern setzte auch im Spiel wichtige Akzente. Der Gastgeber ging zwar 3:1 in Führung, doch der Oberligist ließ sich dadurch nicht stören. Nelly Thümer brachte den TSV beim 7:6 (19.) erstmals in Führung. Nachdem die Altenholzer mit einem 12:11 in die Pause gingen, bauten sie ihren Vorsprung im zweiten Spielabschnitt Tor um Tor weiter aus.

TSV Altenholz: Böttcher – Jander, Thiesen (2), Ohm (1), Bock (1), Most (1), Krass, von Klein (8/1), Thümer (4), Lyke (5), A. Besteher (6/4).



Männer

TSV Altenholz II – Preetzer TSV       26:29 (15:19)

Trotz des Ausscheidens gegen den Oberligisten war Altenholz’ Trainer Sebastian Offt zufrieden. „Auch wenn nicht alles gelang, haben wir viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, lobt er besonders die Abwehrarbeit seines Teams. Altenholz II führte nach zehn Minuten 7:4, ehe die Gäste aufwachten. Die zweite Halbzeit stand mehr im Zeichen der Preetzer. Diese setzten sich auf 20:18 ab, da die Altenholzer die linke Angriffsseite der Preetzer nicht in den Griff bekamen. Thore Brüning glich dennoch zum 24:24 aus, ehe Preetz am Ende alles klar machte.

TSV Altenholz II: Dönges, Sator – Timm (5), Bergemann (3), Reinert (1), Jacobs (3/2), O. Offt, Loibl (5), Brüning (7), Rudek (1), Thamm (1).


HG OKT – Bredstedter TSV       25:39 (10:14)

Die Überraschung blieb aus. Die Gastgeber kassierten in eigener Halle eine deutliche Niederlage. Die Mannschaft von Spielertrainer Patrick Hentschel musste sich dem SH-Ligisten aus Nordfriesland am Ende deutlich mit 14 Toren Differenz geschlagen geben. „In der ersten Hälfte haben wir den Bredstedtern noch Paroli geboten. Vor allem unser Torhüter Dirk Heinemann erwischte hinter der aggressiven 5:1-Deckung einen ganz starken Tag.“ Als die Gäste im zweiten Abschnitt von ihrer 6:0-Formation auf ein 4:2 umstellten, kamen die HG-Spieler damit überhaupt nicht mehr zurecht.

HG OKT: Heinemann – Tauber (6), Muhl (6), Henningsen (5), Hentschel (4), Horeis (1), Lorenz (1), Seemann (1), Spruner von Merz (1), Thomsen, Pieper


 

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erstellt am 13.Sep.2016 | 06:00 Uhr

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