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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 19:11 Uhr

Handball-Oberliga Frauen : Deutliche Pleiten gegen Spitzenteams

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen musste sich die HG OKT II dem TSV Wattenbek beugen. Der TSV Altenholz verlor in Hamburg.

Altenholz | Gegen zwei (zu) starke Gegner konnten die Handballerinnen der HG OKT II und des TSV Altenholz in der Oberliga an diesem Spieltag nichts ausrichten.

SC Altertal-Langenhorn – Altenholz     39:24 (20:12)
Von einem kollektiven Ausfall sprach der Altenholzer Interims-Trainer Thorsten Ehrig, der für den privat verhinderten Hauke Scharff beim TSV Altenholz auf der Bank einsprang. „Es gibt eben solche Gegner, mit denen man überhaupt nicht klar kommt“, bezeichnet Ehrig den SC Alstertal-Langenhorn als solchen Gegner. „Insgesamt fehlte die nötige Einstellung“, bemängelt der Coach. Lediglich Torfrau Yvonne Guttau mühte sich redlich, stand aber allein auf weiter Flur. „Sie wurde viel zu oft im Stich gelassen“, so Ehrig weiter. „Gegen den körperlich überlegenen Alstertaler Rückraum fanden wir keine Einstellung. Die Deckung stand überhaupt nicht“, so Ehrig. Schnell lag sein Team mit 1:5 (7.) zurück. Bis zur 18. Minute (7:10) blieb der Rückstand im Rahmen, doch dann klappte bei den Gästen nicht mehr viel. Bereits zur Pause lag der TSV mit acht Toren zurück. Auch in der Folge fanden die Altenholzerinnen nicht ins Spiel zurück und unterlagen am Ende deutlich mit 24:39.

TSV Altenholz: Guttau, Jander – Böttcher (1), Hausschild (2), Horn (3), Thiesen, Ohm (2), Most (5/4), von Klein, Thümer (1), Krass, Tonn, Lyke (5/2), A. Besteher (5/1).


HG OKT II – TSV Wattenbek   13:29 (8:15)

„Die Niederlage war eindeutig. Wir haben nicht entschieden genug Gegenwehr gezeigt und erneut vorne zu viele Chancen vergeben“, sagt HG-Trainerin Sünje Schütt nach der deutlichen Heimpleite gegen den Favoriten TSV Wattenbek. „Das wir aber so hoch verlieren, war schon ein wenig demotivierend“, sagt Schütt nach der 13:29-Niederlage und fügt hinzu: „Meine Mädels haben nur in wenigen Minuten das gespielt, was sie wirklich können. Viele hochkarätige Chancen wurden fahrlässig ausgelassen und auch die Einstellung in der Deckung ließ mit zunehmender Spieldauer immer mehr nach.“ Die HG OKT II hatte sich nach sechs Minuten immer noch nicht auf dem Spielberichtsbogen mit einem Tor eingetragen und lag mit 0:4 zurück. „Lediglich beim 7:9 in der 21. Minute konnten wir ein wenig hoffen“, sagt die HG-Trainerin. Doch die gute Phase hielt nicht lange an. Bei den Gästen war Goalgetterin Swenja Hollerbuhl nicht zu stoppen. Die Gäste schalteten nach dem 15:8 zur Pause einen Gang herunter. „Hätten die weiter Vollgas gespielt, wäre unsere Niederlage noch deutlicher ausgefallen“, ist die HG-Trainerin ehrlich.


HG OKT II: Katzberg, Schubbe – Delfs, J. Küppers (2), Stechow (1), Staack (1), Wolff (1), Niese (2/1), Krück (3/1), Stachowski, Sasse (2), Wollborn (1).


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erstellt am 04.Okt.2016 | 06:00 Uhr

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