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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 15:14 Uhr

Frauenhandball : Clever, fit und abwehrstark – HG überzeugt beim Elbe-Cup

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT scheinen für die neue Saison gut präpariert zu sein. Beim Sieg beim Elbe-Cup ließ Trainer Olaf Keck verschiedene Abwehrvarianten spielen.

Lauenburg | Acht Mannschaften aus vier Bundesländern, von der SH-Liga über Oberliga bis zur 3. Liga, gaben sich am Wochenende zum zweitägigen Vorbereitungsturnier um den Wanderpokal der Versorgungsbetriebe Lauenburg, dem Elbe-Cup, in den Hasenberghallen in Lauenburg ein Stelldichein.

Das gut organisierte Turnier versprach schon im Vorwege interessante Begegnungen, denn mit den drei Nord-Drittligisten HG OKT, SV Henstedt-Ulzburg und HSG Heidmark sowie Haspo Bayreuth aus der 3. Liga Ost, hatten vier Drittliga-Mannschaften gemeldet.

Die Gruppenauslosung ergab, dass sich die HG OKT in der Vorrunde gegen Titelverteidiger VfV Spandau aus der Oberliga Ostsee/Spree, Haspo Bayreuth und gegen die Heimmannschaft aus der SH-Liga, den LSV-Elbdiven in einer Spielzeit von zweimal 20 Minuten durchsetzen musste. Fast problemlos erspielten sich die HG-Frauen um ihren Trainer Olaf Keck den Gruppensieg. „Lediglich gegen Bayreuth gab es leichte Probleme in der Chancenverwertung“, berichtet Keck. Alle drei Mannschaften wurden dennoch deutlich in die Schranken gewiesen.

Im Halbfinale stand die HG OKT Oberligist ATSV Stockelsdorf gegenüber, während im zweiten Halbfinalspiel der SV Henstedt-Ulzburg auf Haspo Bayreuth traf. Die beiden Drittligisten aus Schleswig-Holstein setzten sich hier klar durch. Die HG OKT mit 21:12 und der SV Henstedt-Ulzburg mit 26:13.

„Wir haben alle eingeübten Abwehrvarianten teilweise clever und gut gespielt“, freut sich Keck. Auch mit der körperlichen Fitness seiner Schützlinge, insbesondere im Endspiel, war er sehr zufrieden. „Nur im Abschluss haben wir es teilweise zu kompliziert gemacht. Einfach ist da manchmal mehr“, so Keck, der im Finale eine sehr konzentrierte Leistung seiner Schützlinge sah. Nach dem 7:7 geriet die HG OKT durch eine Umstellung in der Abwehr auf eine 6:0-Formation auf die Siegerstraße. „Obwohl wir wieder zu viele Chancen nicht genutzt haben, konnte Henstedt-Ulzburg nichts mehr ausrichten. Unsere Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg“, sagt ein sichtlich zufriedener Trainer, der sowohl mit dem guten Turnier seiner Mannschaft als auch mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden ist. Auch der Mannschaft tat vor allem der Sieg über den Finalgegner gut, da sich die HG zuletzt oft schwer mit dem SVHU tat. „Das streichelt die Seele“, war aus dem Kreis der Mannschaft zu hören.

Einen Schreckmoment hatte die HG dann aber doch zu verdauen. Am Sonnabend fiel Raphaela Steffek unglücklich mit dem Hinterkopf auf das Knie einer Gegenspielerin und musste vorsorglich im Krankenhaus behandelt werden. „Zum Glück war es nicht so schlimm“, sagt Keck, denn am Finaltag konnte die Linkshänderin schon wieder mitwirken. Einen sehr guten Eindruck hinterließ Torhüterin Sophie Fasold bei den Trainern und Schiedsrichtern. Sie wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Und Keck hatte noch eine Gewinnerin in seinem Team ausgemacht: „Nach neun Monten Pause wegen ihrer Kreuzbandverletzung hat Sarah Jürgensen besonders im Finale ein großes Spiel gezeigt.“

Weiter geht es für die HG am kommenden Wochenende mit zwei Testspielen bei der HSG Hannover-Badenstedt.

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erstellt am 30.Aug.2016 | 06:00 Uhr

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