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Lokalsport

03. Dezember 2016 | 12:45 Uhr

Handball-Oberliga : Altenholzer Abwehr-Sorgen ausgerechnet gegen Ligaprimus TSV Wattenbek

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Melanie Bock und Natalie Tonn werden Altenholz in Wattenbek fehlen. HG OKT II wird wieder auf A-Jugendliche setzen.

Owschlag | „Die Punkte gegen den TSV Wattenbek werden schwer zu holen sein. Insbesondere da wir nicht zu Hause spielen ist der Ligaprimus klarer Favorit“, sieht der Altenholzer Trainer Hauke Scharff seinen Tabellendritten im Topspiel der Handball-Oberliga der Frauen gegen den TSV Wattenbek in der Außenseiterrolle. Die deutlich leichtere Aufgabe hat da schon die HG OKT II, die in eigener Halle auf den Bredstedter TSV trifft. „Wir haben in der vergangenen Saison mit den Bredstedterinnen so unsere Probleme gehabt“, ist HG-Trainerin Sünje Schütt gewarnt.


TSV Wattenbek – TSV Altenholz      So., 17 Uhr

Zusammen mit dem AMTV Hamburg ist der TSV Wattenbek bislang ungeschlagener Spitzenreiter. In der vergangenen Saison konnte der TSV Wattenbek sowohl zu Hause (23:21) als auch in Altenholz (24:22) die Spiele für sich entscheiden. „Wattenbek hat eine sehr starke Mannschaft zusammen, die von allen Positionen gefährlich werden kann“, hat der Altenholzer Trainer Hauke Scharff erheblichen Respekt vor dem Gastgeber, der sich vor der Saison weiter personell verstärkt hat. „Wir werden auf den starken Rückraum mit Svenja Hollerbuhl und Tanja Potratz achten müssen. Aber auch die Abwehr ist sehr kompakt und stabil. Wattenbek hat zudem flinke Außen, die wir nicht ins Spiel kommen lassen dürfen“, erwartet der Altenholzer Coach schnelles Rückzugsverhalten nach Ballverlusten. „Steht unsere Abwehr, mache ich mit weniger Sorgen. Aber leider fehlt mit Natalie Tonn nach ihrem Muskelfaserriss ein wichtiges Glied in unserer Abwehr. Zusammen mit Alexandra Thiesen war sie im Deckungszentrum eine Bank“, sagt Scharff, dem mit Melanie Bock eine weitere Defensivspezialistin durch eine Auslandsreise fehlt. Die Voraussetzungen für den TSV Altenholz in diesem Spitzenspiel sind also alles andere als optimal.


HG OKT II – Bredtstedter TSV     So., 17 Uhr

An den Bredstedter TSV hat HG-Trainerin Sünje Schütt überhaupt keine guten Erinnerungen: „Wir haben in Bredstedt eine Mega-Klatsche bekommen. Zu Hause haben wir zwar gewinnen können, doch toll war auch diese Partie nicht.“ Für das Heimspiel gegen den Bredstedter TSV, der in der Tabelle mit Platz elf deutlich hinter der HG OKT II steht, hat sich Schütt mit ihrem Team etwas vorgenommen. „Wir wollen dort weitermachen, wo wir beim 25:15 über die SG Wilhelmsburg aufgehört haben“, ist es das Ziel der HG-Trainerin, beide Punkte in Owschlag zu behalten. „Dafür müssen wir schon einen guten Tag erwischen und 60 Minuten lang konzentriert bei der Aufgabe sein.“ Da weiterhin Ann-Christin Sasse und Alina Wollborn fehlen, werden wieder Spielerinnen aus der A-Jugend aushelfen. Der Bredstedter TSV hat in dieser Saison bisher sehr unterschiedlich gespielt. „Manche Ergebnisse haben mich wirklich überrascht“, gibt Schütt zu, und ist gespannt, wie die Gäste am Sonntag in Owschlag auftreten werden.

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