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Lokalsport

24. März 2017 | 14:59 Uhr

3. Handball-Liga : Aller guten Dinge sind drei – OKT sinnt auf Revanche

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

HG trifft zum dritten Mal diese Spielzeit auf den TSV Nord Harrislee.

Owschlag | Als Tabellensiebter der 3. Handball-Liga der Frauen erwartet die HG OKT am Sonnabend um 17 Uhr in der Owschlager Sporthalle den Tabellendritten TSV Nord Harrislee zum Derby. Das Keck-Team hat dabei noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel verlor die HG im zweiten Spielabschnitt ihre Fähigkeit, Tore zu werfen und unterlag nach guter erster Halbzeit mit 22:25. Damals war Merle Carstensen im Team des Gastgebers nicht nur der Dreh- und Angelpunkt des Nord-Geschehens. Sie steuerte auch insgesamt elf Feldtore zum Sieg bei. Ihr Pendant auf OKT-Seite war Franziska Peters mit neun Toren.

Beim zweiten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison zeigte sich ein ähnliches Bild. Am vergangenen Wochenende im Halbfinale des HVSH-Pokals spielte die HG OKT im ersten Spielabschnitt mit deutlich mehr Herzblut als der TSV. Das Unentschieden zur Halbzeit entsprach dabei nicht der Wahrnehmung der Zuschauer. Ab der 40. Spielminute kühlte dann allerdings das OKT-Feuer drastisch ab. Besonders im Angriff gingen dem Rückraum des Keck-Teams die Ideen aus. Das wiederum sorgte dafür, dass Nord Harrislee sich auf seine Stärken besann und von da an das Spiel nach Belieben diktierte. So gab es trotz einer guten ersten Hälfte am Ende mit 18:26 noch eine deftige Klatsche für die HG, die allerdings auch durch krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle im Rückraum quasi keine Alternativen hatte.

Das soll morgen beim dritten Aufeinandertreffen besser werden. Zwar wird Keck auf die nach einem Nasenbeinbruch noch nicht vollständig genesene Jill Sievert verzichten und auch der Einsatz von Franziska Peters ist nach ihrer Krankheit eher noch unwahrscheinlich. Doch aller Voraussicht nach werden alle anderen Spielerinnen einsatzbereit sein – so auch Imke Seidel. Keck gibt sich im Vorfeld vorsichtig optimistisch. „Wir haben zweimal gezeigt, dass wir Harrislee vor Probleme stellen können und wollen das wiederholen. Mit „Shorty“ Linde steht auf der anderen Seite jemand, dem zu vielen taktischen Aufgaben etwas einfällt. Mit Lotta Woch und Merle Carstensen hat er auch die Spielerinnen dazu.“

Nachdem Sebastian Schräbler als Keck-Nachfolger verpflichtet wurde, stehen auch schon die ersten drei Neuzugänge für die kommende Saison fest. Rückraumspielerin Annika Heinrichsen (23 Jahre) und Kreisläuferin Josefine Lüthje (22) kommen vom SH-Ligisten HSG Holstein. Die 24-jährige Levke Rohwer ist derzeit Trainerin der weibliche Jugend B der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD, spielte aber bereits bei der HSG Kropp/Tetenhusen in der Saison 2013/14 mit einem Doppelspielrecht für den TSV Owschlag.

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