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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 14:39 Uhr

3. Handball-Liga : Abwehrumstellung bringt „Wölfe“ in die Erfolgsspur

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer bog der TSV Altenholz einen 14:17-Pausenrückstand beim VfL Fredenbeck noch in einen Sieg um.

Altenholz | Was der Altenholzer Trainer Mannhard Bech im Vorwege befürchtet hatte, trat in der ersten Halbzeit des Verfolgerduells der 3. Handball-Liga beim VfL Fredenbeck ein. „Wir haben im Angriff nicht das umgesetzt, was wir trainiert haben – und auch können“, sah sich Bech zur Pause einem 14:17 gegenüber. Erst nach einer Umstellung der Abwehr konnte der TSV Altenholz sich ins Spiel zurückkämpfen und die Partie mit 38:34 (14:17) doch noch für sich entscheiden. Damit haben die „Wölfe“ wieder die Tabellenführung vor dem spielfreien und punktgleichen Landesrivalen HSG Nord HU übernommen.

„Der VfL war sehr stark, stand in der Deckung sicher und hat unsere Abwehr gekonnt auseinander gespielt“, berichtet Bech, dass sich der Gastgeber gut auf die 6:0-Deckung der „Wölfe“ eingestellt hatte. Nach dem 4:1 (5.) glich Jonas Ottsen zwar zum 5:5 (10.) aus, doch die Randkieler hatten noch nicht das geeignete Mittel gefunden, den Fredenbecker Angriffswirbel zu stoppen. So ging es mit einem 17:14 für den VfL in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel probierten es die Gäste in der Deckung mit einer 5:1-Formation. Dies war mit ein Grund, weshalb die Mannschaft nach dem Wechsel besser ins Spiel kam. Mit Alexander Williams als vorgezogenem Spieler störten die Altenholzer das Angriffsspiel des Gastgebers nun erfolgreicher. „Als wir den Fredenbecker Angriff immer besser in den Griff bekamen, wurde auch unser Angriffsspiel deutlich effektiver“, berichtet Bech, der dann einen 7:0-Lauf seiner Mannschaft zur eigenen 25:22-Führung (43.) durch Kjell Köpke sah. Jetzt machte sich bemerkbar, wie ausgeglichen der Altenholzer Kader ist, so dass auch das Fehlen von Torjäger Sebastian Firnhaber, der beim THW aktiv war, nicht allzu sehr störte. „Wir haben genug Potenzial im Angriff“, sagt Bech. Die Gastgeber schafften es zwar noch, durch Lars Katzenberg zum 30:30 (52.) auszugleichen, doch die „Wölfe“ konnten erneut vorlegen. Nach dem 32:32 (56.) brachten Mathis Wegner (2) und Timo Kaminski die Gäste mit 35:32 in Führung. „In den letzten Minuten zeigte sich, dass wir vielleicht ein paar ‚Körner‘ mehr im Tank hatten“, freut sich Bech, dass Köpke und Williams in der letzten Minute ihre guten Leistungen mit den Siegtreffern krönten.

Altenholz: Schröder, Landgraf – Fängler (3), Ottsen (5), Kaminski (6), Köpke (5), Wegner (7/2), Abelmann-Brockmann (7), L. Firnhaber, Bergemann, Starke (1), Williams (4), Voigt.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 05:45 Uhr

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