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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 01:09 Uhr

3. Handball-Liga : 1000 Zuschauer sehen „Wölfe“-Sieg gegen den HSV

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Altenholzer schieben sich nach Sieg für einen Tag an die Tabellenspitze. Prickelnde Stimmung in der Edgar-Meschkat-Halle.

Rund 1000 Zuschauer haben miterlebt, wie sich der TSV Altenholz im Verfolgerduell der 3. Handball-Liga der Männer in einer jederzeit mitreißenden Partie 35:34 (18:14) gegen den HSV Hamburg durch- und für einen Tag an die Tabellenspitze setzte. Die Hamburger, ehemaliger Champions-League-Sieger und Deutscher Meister, lagen kurz vor dem Ende noch in Führung.

„Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben sich durch die tolle Stimmung in der Halle mitreißen lassen und eine Superleistung hingelegt“, ist „Wölfe“-Coach Mannhard Bech zufrieden. Die Gastgeber starteten mit einem 2:0 (3.) und ließen sich auch nicht davon beirren, dass die Hamburger danach 3:2 in Führung gingen. Malte Voigt sorgte mit dem 7:4 (13.) für eine komfortable Drei-Tore-Führung. Diese konnte bis zum 10:7 (15.) durch den starken Jonas Ottsen gehalten werden.

Im Anschluss zeigten die Gäste, warum sie zum Favoritenkreis gehören. Die ohnehin rasante Partie nahm nun noch mehr Fahrt auf. Ex-Nationalspieler Stefan Schröder und Jan Torben Ehlers machten bei den Hamburgern richtig Dampf und brachten ihr Team auf 10:11 (21.) heran. Die Altenholzer, angeführt von Ottsen und einem Mathis Wegner in Glanzform, trieben ihre Mitspieler nicht nur im Angriff an, sondern waren an diesem Tag auch wichtige Strategen in der Abwehr. Bis zur Pause war der Vorsprung der „Wölfe“ wieder auf 18:14 angewachsen.

Nach dem 20:15 erhielt Hamburgs Lukas Ossenkopp nach der dritten Zeitstrafe eine Disqualifikation. „Diese hat die Hamburger eher nach angestachelt“, stellt Bech fest. Erneut war es das Hamburger Gespann Schröder und Ehlers, das nun dagegenhielt und die Gäste wieder in Schlagdistanz brachte. Dann musste auch Altenholz’ Malte Voigt nach der dritten Zeitstrafe das Parkett verlassen.

Nachdem die Hamburger drei Mal eine Führung vorgelegt hatten, drehten die Altenholzer in den acht Schlussminuten noch einmal auf. Ottsen und Wegner glichen zunächst zum 32:32 (55.) aus. Die „Wölfe“ hatten in die Spur zurückgefunden. Auch der erneute Hamburger Führungstreffer zum 33:32 durch Niklas Weller konnte die Gastgeber nun nicht mehr stoppen. Kapitän Kjell Köpke, Wegner und erneut Köpke drehten das Spiel zum 35:33 (58.). Die Halle bebte. Der Hamburger Anschlusstreffer zum 34:35 sechs Sekunden vor dem Abpfiff durch Weller kam für die Gäste zu spät, um noch etwas Zählbares mitnehmen zu können. Die „Wölfe“ gingen somit als Sieger vom Feld.

„Wir haben in der ersten Halbzeit klar dominiert, haben im zweiten Durchgang lange einen offenen Schlagabtausch mit den Hamburgern gehabt und waren in der Endphase konditionell besser drauf“, bilanziert Bech, während der ehemalige Altenholzer und aktuelle HSV-Trainer Jens Häusler sagt: „Wir hätten mit drei Toren wegziehen können und haben dann aber drei, vier technische Fehler gemacht. Altenholz ist dann natürlich sensationell gut, das ist das, was sie können. Mit den Gegenstößen haben sie uns das Genick gebrochen.“

TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Fängler, Ottsen (8), Kaminski, Köpke (5), Wegner (8/3), S. Firnhaber (5), Abelmann-Brockmann, L. Firnhaber (2), Bergemann (3), Starke, Williams, Voigt (4/1).

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erstellt am 21.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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