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Nord-Handballerinnen gewinnen 27:25 in Owschlag : Umstellungen bringen die Wende

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben ihren Pokal-Erfolg gegen die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) bestätigt, das Derby gewonnen und den dritten Tabellenplatz in der 3. Liga gefestigt.

Eine Woche nach dem 26:18 im Halbfinale von Henstedt-Ulzburg feierte die Mannschaft von „Shorty“ Linde im Drittliiga-Nordderby einen 27:25 (12:14)-Sieg in Owschlag. „Es war aber ein ganz anderes Spiel als im Pokal, denn OKT war diesmal in Bestbesetzung“, sagte der Nord-Trainer. Dennoch erwischte sein Team den besseren Start trotz der erneuten kurzen Deckung für Rückraumspielerin Merle Carstensen.

Nach elf Minuten stand ein 6:4-Vorsprung der Harrisleerinnen, die sich zunächst auch nicht vom 8:8-Ausgleich (20.) aus dem Konzept bringen ließen. Doch nach der 12:9-Führung, vier Minuten später, luden die Nord-Frauen die Gastgeberinnen mit einfachen Fehler zu Tempogegenstößen ein. Das nutzten die Spielerinnen von Coach Olaf Keck bis zum Pausenpfiff weidlich aus und drehten die Partie mit fünf Toren in Folge. Fünf Minuten nach dem Wechsel war der Rückstand gar auf 14:18 angewachsen, doch dann bewies Shorty Linde das berühmte „glückliche Händchen“. Er brachte in Angriff und Abwehr Mia Clausen und stellte Lea Tiedemann für die glücklose Marie Andresen zwischen die Pfosten.

Die Torhüterin vernagelte förmlich das Gehäuse der Nord-Frauen, die die nötige Sicherheit in der Deckung fanden, wo Mia Clausen mit beweglichem Spiel ebenfalls viele Bälle eroberte. So ging ein Ruck durch die Reihen der Harrisleerinnen, die – angeführt von der überragenden Fenja Jensen – jetzt auch wieder in der Offensive Akzente setzten. Entweder schloss Jensen, die selbst für ein Dutzend Tore verantwortlich war, erfolgreich ab, oder hatte das Auge für ihre Nebenspielerinnen.

So setzte das Linde-Team zu einem 7:1-Lauf binnen zwölf Minuten an und hatte sich beim 21:19 wieder die Führung gesichert. Nach dem 25:23 sorgten dann Lotta Woch und die ebenfalls stark aufspielende Sarah Lena Börnsen mit ihren Toren zum 27:23 zwei Minuten vor dem Abpfiff für die Entscheidung und die Bestätigung von Tabellenplatz drei. „Wenn wir uns mit so einem Abwehrbollwerk präsentieren und auch so entschlossen im Angriff sind, dann hat es jedes Team richtig schwer gegen uns, egal was sie versuchen“, freute sich „Shorty“ Linde.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Ewert (4), Seidel (3), Trceziok (2), Nissen, Rohwer (1), Steffek (2), Peters (8/2), Detlefsen, Haudrup, Sievert, Lübker, Jörgensen (5).

TSV Nord Harrislee: Andresen, Tiedemann – Ranft, Natusch (1), Lundelius, Woch (4), Börnsen (5), Carstensen (1), Lache, Litschke, Harbeck (3), Clausen (1), Jensen (12/4), Jakusch.

Schiedsrichter: Krüger/Schmidt
Zuschauer: 153

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