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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 22:58 Uhr

Auftakt der 106. Flensburger Fördewoche : „Sydbank“ gewinnt den Nospa-Cup

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Besser hätte der erste Teil der 106. Fördewoche des Flensburger Segel-Club nicht laufen können. Es gab hochsommerliche Temperaturen, gute Windverhältnisse und begeisterte Segler.

„Ein Wochenende wie in der Karibik“, meinte FSC-Regattaobmann Claus-Otto Hansen mit einem zufriedenen Lächeln. Lediglich am Sonnabend konnte nicht die erhoffte Anzahl von Wettfahrten wegen drehender Winde absolviert werden. „Dafür lief am Sonntag bei idealen Bedingungen aber alles planmäßig“, berichtete Hansen.

Bei leichtem Südwestwind starteten zum Auftakt der 106. Fördewoche am Freitag die Einheitsklassen J-80 und X-79 mit drei Wettfahrten. In der J-80 Klasse segelten 19 Boote um den German Open Titel. Der Titel ging an den Favoriten. Martin Menzner (Kieler Yacht Club) siegte auf seiner „Pike“ mit vier Erfolgen in acht Wettfahrten und 17 Punkten mit klarem Vorsprung vor Ulf Pleßmann („Ja Schatz“/AYC/26) und Hauke Krüss („Tak For Turen“/WSCH/32). Spannende Wettfahrten lieferten sich auch die X-79 Segler bei ihren German und Danish Open. Den ersten Platz sicherte sich Michael Nielsen (Aalborg) in seiner „Solbakken“ vor dem punktgleichen FSC-Team der „Ferun“ mit Michael Ilgenstein (ebenfalls 10 Punkte). Den Ausschlag gab am Ende die Anzahl der Siege in den sieben Wettfahrten. Hier hatte Nielsen mit 4:3 die Nase vorn.

Klein, aber fein war das Feld der Lyö-Rund-Regatta. Acht Boote machten sich am Sonnabend auf den Weg in die Ostsee, während sich die anderen Segler an Land gedulden mussten, bis sich ein „segelbarer“ Wind auf der Innenförde durchsetzte. Den Sieg holte die „Frida“ mit Tim Behrendt (CKA) mit über einer Stunde Vorsprung vor der „Jalapeno“ von Hinnerk Blenkner (SCE) und der „Peggy“ mit Jan Philip Leon (DHH-RG).

Bei schwierigen und drehenden Winden auf der Innenförde schafften die Einheitsklassen am Sonnabend zwei Rennen, die ORC-Yachten nur eine Wettfahrt. Dafür wurden Segler und Veranstalter am Sonntag mit Windbedingungen entschädigt, „die nicht besser hätten sein können“ (Hansen). In der Flotte der 20 Albin und Elan Express sicherte sich Jule Goerge vom Kieler Yacht-Club mit ihrer „Lykka“ den ersten Platz und damit den Deutschen Expressen Pokal 2016 knapp vor dem Dänen Jesper Nørbo Sørensen mit seiner „team-eXceed“. Den 806er Flensburg-Cup dominierten die dänischen Gäste, die die ersten drei Ränge unter sich ausmachten. Otto Jeschonnek und Detlev Lausen vom FSC mussten sich in ihrer „Mareike 8“ aber nur aufgrund Platzierungen in den einzelnen Wettfahrten mit Rang vier begnügen.

Einen harten Kampf um den Sieg in der Klasse ORC I und II des Nospa-Cup lieferten sich über das Wochenende die „Sydbank“ (X-41) mit Steuermann Torsten Bastiansen (FYC) und die „Xenia“ (XP-44 ) von Ralf Lässig (Bremen). Bei Punktgleichstand nach vier Up-and-Down-Wettfahrten holte die „Sydbank“ den Titel.

Parallel wurde in der ORC IV der German Open Sieger 2016 ermittelt. Mit drei gewonnen Wettfahrten sicherte die J-22 „Bananajama“ mit Thorben Struwe (HSC), Leif-Ole Daetz (FSC) und Gregor Keuneke (FYC) den Sieg vor Jörn Petry und Jan Schmidt. In der Klasse ORC III gewann Dr. Knut Freudenberg mit der „Halbtrocken“ den Nospa-Cup vor dem Niederländer Henning Tebbe („Bachyachting racing tea“) und Anke Scheuermann („Akka“).

Fortgesetzt wird die Fördewoche am Donnerstag mit den Mittelstrecken-Wettfahrten innerhalb und außerhalb der Förde, bevor am Sonnabend zum Abschluss die Regatta um das Blaue Band und Blau-Gelbe Band der Flensburger Förde gestartet wird.

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