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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 10:38 Uhr

Saisonstart in der Handball-Bundesliga : Prominente Konkurrenz für SG-Jugend

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die A-Junioren der SG Flensburg-Handewitt starten in der stark besetzten Nord-Staffel der Bundesliga. Am Sonnabend steht für das Team von Trainer Sascha Zollinger das erste Heimspiel an, Gegner ist Eintracht Hildesheim.

Obwohl die Bundesliga-Saison beim Handball-Nachwuchs noch nicht begonnen hat, kann die neu formierte A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt bereits auf einen ersten Höhepunkt zurückblicken: Ende August erlebten die jungen Handballer die große „Hölle Nord“ und schlugen im Vorspiel des Jacob Cement Cups vor 1500 Zuschauern die Vertretung von Ribe-Esbjerg HH mit 28:23. Am Sonnabend geht es nun richtig los. Um 16.30 Uhr gastiert Eintracht Hildesheim in der Handewitter Wikinghalle. „Ein unangenehmer Auftaktgegner“, weiß Coach Sascha Zollinger. „Wir wollen aber mit einem guten Spiel die Zuschauer für die A-Jugend begeistern.“

Zahlreiche Spieler aus der erfolgreichen B-Jugend sind aufgerückt, andere schafften den Sprung zu den Männern. Zwei externe Neuzugänge bereichern den Kader, der aus acht Akteuren des Jahrgangs 1998 und neun 99-ern besteht. Julian Fröhlich bewies zuletzt auf dem rechten Flügel der HSG EiderHarde seine Qualitäten. David Bleckmann, ein torgefährlicher Rückraum-Akteur, wechselte von TuSEM Essen und verknüpft nun ein Freiwilliges Soziales Jahr beim TSB Flensburg mit seiner Handball-Karriere. „Er war uns vor zwei Jahren aufgefallen, als er uns im Final Four fast im Alleingang erledigte“, berichtet Sascha Zollinger.

Der Trainer selbst hat nach vierjähriger Unterbrechung und aufgrund der verbesserten Strukturen im Nachwuchsbereich wieder das Zepter in der A-Jugend übernommen. An seiner Seite steht Jürgen Bauer, der seit Einführung der Jugend-Bundesliga als Assistent fungiert. Das Trainer-Team hat sich eine Verbesserung des zuletzt erreichten siebten Ranges auf die Fahnen geschrieben. Die Nord-Staffel ist allerdings gewohnt prominent besetzt. Mit Berlin, Magdeburg und Burgdorf tummeln sich einige der besten Leistungszentren unter der Konkurrenz, auch Potsdam sowie die Nordrivalen aus Kiel, Hamburg und Bad Schwartau streben nach oben. „Unser Minimalziel ist Platz sechs und die direkte Qualifikation für die nächste Bundesliga-Saison“, sagt Sascha Zollinger. „Realistisch ist die Top vier, und wenn es sehr gut läuft, könnten wir auch zu den Spitzenpositionen schielen.“

Im Mittelpunkt steht die individuelle Entwicklung der Talente. Die Zusammenarbeit mit der Bundesliga ist forciert worden. Einen entsprechenden Vertrag haben die GmbH & Co. KG der Profis sowie die Flensburg-Akademie unterzeichnet. Ljubomir Vr2anjes und Maik Machulla, das Bundesliga-Trainergespann, ist eingebunden und hat seine Vorstellungen eingebracht. Ferner werden im Laufe der Saison immer wieder A-Jugendliche ins Junior-Team schnuppern und starke B-Jugendliche in der nächsthöheren Altersklasse eingesetzt.

Am Spielplan wurde etwas geschnitzt, um ein paar Events einzubauen. So wurden die Auswärtsspiele in Cottbus und Potsdam Mitte November an einem Wochenende gebündelt, um Kosten zu sparen, aber auch um einen gemeinsamen Wochenend-Trip zu unternehmen. Und das Landesderby gegen den THW Kiel wurde auf Freitag, 17. Februar, terminiert. Dann wird zusammen mit Junior-Team und Akademie der „Tag der Youngsters“ in der Flens-Arena auf die Beine gestellt. Dann schnuppern die Nachwuchs-Handballer ein zweites Mal die Luft der „Hölle Nord“.

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