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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 16:59 Uhr

Holmberghalle soll aus allen Nähten platzen : Präsentation auf der großen Bühne

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee freuen sich auf ihr „Spiel des Jahres“ gegen den Bundesligisten VfL Oldenburg am Sonnabend. Anpfiff der Pokal-Partie ist um 14.30 Uhr in der Holmberghalle.

Die Dramaturgie hätte besser nicht sein können. Eine „Herkulesaufgabe“ würde auf sein Team zukommen, hatte Herluf Linde, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee, vor dem Punktspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg am vergangenen Sonnabend gemutmaßt. Dann legte sein Team ein furioses Spiel hin, besiegte den Favoriten mit 29:22, und hinterließ einen verblüfften Coach: „Meine Mannschaft versetzt mich immer mehr in Erstaunen. Sie bringt eine enorme Stabilität auf die Platte“, freute sich Linde.

Pokal-Erfolg in Vechta, die ersten beiden Ligapartien gewonnen – beste Voraussetzungen für das „Spiel des Jahres“ am Sonnabend. Um 14.30 Uhr ist der VfL Oldenburg, aktueller Tabellen-Achter der Bundesliga, zu Gast in der Holmberghalle. Es geht um den Einzug in die dritte Runde des DHB-Pokals. Die Nord-Frauen sind krasse Außenseiterinnen, können aber ganz ohne Druck ins Spiel gehen. Oldenburg, mit zwei Niederlagen in die Erstliga-Saison gestartet, feierte am Sonnabend mit dem 24:22 in Celle den ersten Erfolg der noch jungen Spielzeit. Trainer Leszek Krowicki war erleichtert. „Das haben wir gebraucht, auch wenn das noch lange nicht der Handball ist, den wir uns wünschen“, sagte der Coach der „Nordwest-Zeitung“. Das Blatt weiter: „Beim Drittligisten TSV Nord Harrislee treten sie am Samstag (...) als haushoher Favorit an und können weiter an der Feinabstimmung arbeiten.“

Die Gastgeberinnen können ihr Pokal-Glück kaum fassen. „Für uns ist das eine Sensation. Es macht uns stolz, dass wir uns auf solch einer Bühne präsentieren dürfen. Wir möchten unseren Verein und unsere Sponsoren repräsentieren und der Region ein tolles Spiel bieten. Das dürfen wir gegen einen renommierten und namhaften Bundesligisten mit internationalem Flair“, schwärmt Nord-Co-Trainer Peer Oliver Linde, der auf eine ausverkaufte Holmberghalle hofft. Sollten noch Plätze frei bleiben, ist zumindest klar, dass es an den Eintrittspreisen nicht gelegen haben kann – das preiswerteste Ticket (siehe Info-Kasten) ist bereits für einen (!) Euro zu haben. Auch aus dem knapp 320 Kilometer entfernten Oldenburg haben sich bereits Fans angekündigt.

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