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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 15:25 Uhr

25:22-Heimsieg über die HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen : Nord-Frauen behalten „weiße Weste“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben auch am sechsten Spieltag der 3. Liga Nord ihre „weiße Weste“ behalten – 25:22 (9:11)-Derbysieg gegen die HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen.

Dabei war eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang notwendig, um mit 12:0 Punkten die Tabellenführung zu verteidigen.

Die Gastgeberinnen fanden schwer in die Partie, leisteten sich in einem mit viel Tempo auf beiden Seiten geführten Spiel einige technische Fehler und Fehlwürfe. So legte die HG OKT, angeführt von der starken Franziska Peters, nach zehn Minuten ein 3:6 vor. Zwar kamen die Nordfrauen weitere zehn Minuten später auf 7:8 heran, doch nach einer Auszeit von OKT-Trainer Olaf Keck ließen sich die Gäste auch durch eine Zeitstrafen gegen Kim-Lara Haudrup nicht beeindrucken und zogen auf 7:11 davon.

Dann jedoch drückte die überragende Feldspielerin der Partie, die Harrisleerin Merle Carstensen, dem Spiel ihren Stempel auf. Mit einem einen Doppelschlag sorgte sie für den 9:11-Pausenstand und brachte ihr Team nach dem Wechsel auf 11:12 heran. Dazu stachen auch die „Joker“ von Nord-Coach „Shorty“ Linde. Er ließ die kurz vor der Halbzeit eingewechselte Torhüterin Marie Andresen für die keineswegs enttäuschende Lea Tiedemann zwischen den Pfosten. Und in der Deckung brachte er Maria Ranft und Laura Ryholl, die ihre Aufgaben gut lösten. Ryholl sorgte zudem im Angriff für Entlastung und trug sich vier Mal in die Torschützenliste ein.

Davon profitierte vor allem auch Merle Carstensen, die dadurch noch mehr Räume für ihre Abschlüsse bekam. So entwickelte sich ein spannender und temporeicher zweiter Durchgang, in dem es lange hin und her wogte. Bis zum 21:22 von Franziska Peters, knapp acht Minuten vor dem Abpfiff, war noch keine Entscheidung gefallen. Danach ließ die Harrisleer Defensive mit der unermüdlich rackernden Svea Lundelius als Abwehrchefin aber nichts mehr zu. Mia Clausen, Merle Carstensen und Laura Ryholl war es vorbehalten, den Vorsprung auf 25:21 für den Drittliga-Primus auszubauen. Der letzte Treffer von Imke Seidel zum 25:22 war nur noch eine Ergebniskorrektur.

OKT-Trainer Olaf Keck sah „die gut stehende Abwehr der Gastgeber in der zweiten Halbzeit“ als Hauptgrund für die Niederlage. „Wir wussten, dass es ein kompliziertes Spiel für uns wird. Wir mussten es anders gestalten, nachdem Lotta Woch weg ist. Doch die Umstellungen in der Abwehr und im Tor, wo Marie Andresen in der zweiten Halbzeit den größten Anteil hatte, waren entscheidend“, so Linde.

TSV Nord: Andresen, Tiedemann, Petersen-Kröger – Ranft, Lundelius, Börnsen (4), Carstensen (11), Lache, Harbeck, Clausen (1), Jensen (4/3), Jakusch, Kieckbusch (1), Litschke, Ryholl (4).

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (6), Trceziok (2), Nissen, Rohwerm Steffek (1), Greinke, Peters (9/1), Detlefsen (1), Haudrup, Sievert (1), Lübker (1), Jörgensen (1).

Schiedsrichter: Hamerich/Surrow.

Zuschauer: 183.

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