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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 18:58 Uhr

15. OstseeMan-Triathlon am 7. August in Glücksburg : Neues „Stimmungsnest“ im Zentrum

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Staffeln sind komplett ausgebucht. 520 Ausdauersportlerinnen und -sportler haben im Einzel für den 15. OstseeMan-Triathlon am Sonntag, 7. August, in Glücksburg gemeldet – ein leichter Rückgang.

Das ist laut Renndirektor Reinhard Husen aber zu erklären. „Es gibt zahlreiche andere Wettbewerbe über kürzere Distanzen“, erklärte „Mister OstseeMan“ bei der Pressekonferenz in den Räumen der Nord-Ostsee-Sparkasse.

Beim „70,3“-Wettbewerb – ein Triathlon über die halbe Langdistanz – können Athletinnen und Athleten die Qualifikation für den legendären Ironman auf Hawaii schaffen. Derartige Konkurrenzen gibt es auch in Dänemark, deshalb ist der Rückgang gerade bei den Sportlern aus dem nördlichen Nachbarland spürbar. Aber ein Problem ist das nicht für das rührige Organisationsteam um Reinhard Husen. „Bei 600 ist unser Limit erreicht“, sagt er und verweist auf die angespannte Übernachtungslage: „Glücksburg ist dicht, und in Flensburg wird es schon knapp.“

Der OstseeMan ist nach 15 Jahren eine etablierte sportliche Großveranstaltung mit internationalem Ruf – die Teilnehmer kommen aus 15 Nationen von Australien bis zur Tschechischen Republik. Die ganz großen Stars der Szene findet man in Glücksburg nicht – trotz großzügiger Sponsoren sind Antrittsgagen von bis zu 100  000 Euro kein Thema für die Macher. „Das müssen wir nicht haben, um gut zu sein“, sagt Reinhard Husen selbstbewusst.

Der Renndirektor lobt seine Mitstreiter: „Wir sind immer sehr innovativ, um Menschen zu mobilisieren und die Glücksburger Bevölkerung noch stärker einzubinden.“ Es gibt Bewährtes wie den Bus-Shuttle zwischen Flensburg und Glücksburg, Moderation über den ganzen Tag, Live-Übertragung im Internet, Sportmesse und „OstseeKids“-Triathlon – aber auch Neues wie die „Nospa-Meile“ im Stadtzentrum. Bislang wurden die Läufer umgeleitet, jetzt laufen sie direkt über den Marktplatz/Schinderdam, um sich den Zuschauern zu präsentieren. „Damit haben wir ein zusätzliches ’Stimmungs-Nest’“, freut sich Husen.

Das wird auch ein Athlet aus der Region genießen. Timo Petersen, Berufsfeuerwehrmann und Ex-Fußballer, ist 31 Jahre jung, startet für die TriVelos Flensburg – und nimmt am 7. August seinen zweiten OstseeMan in Angriff. Bei der Premiere 2014 benötigte Petersen, der 15 bis 20 Stunden pro Woche trainiert, 11:37 Stunden. „Und diesmal? Unter zehn Stunden?“, wollte Reinhard Husen von Petersen wissen. „Durchkommen – und dann mal sehen, was geht“, antwortete der Triathlet, der auch zum Organisationsteam gehört, mit einem Lächeln.

Kommt Petersen durch, kann er – wie alle anderen „Finisher“ – die unvergleichliche Atmosphäre im Ziel am Glücksburger Kurstrand genießen. Vor der Siegerehrung erhellt ein 14 Minuten (!) langes Feuerwerk den Nachthimmel. Spätestens dann wird der OstseeMan seinem Untertitel „Emotional Journey“ (emotionale Reise) wieder einmal gerecht.

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