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Lokalsport

20. Januar 2017 | 00:38 Uhr

Nachwuchs-Handballer überzeugen : Mit Wut im Bauch zum Kantersieg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das sieht doch gut aus: Die Handball-B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt startet mit einem 24:24 gegen Essen und einem 33:19 gegen Großwallstadt in die Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft.

Jugendhandball auf hohem Niveau. Jeweils 350 Zuschauer fieberten am Wochenende mit den B-Jugend-Handballern der SG Flensburg-Handewitt, die in der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft auf TuSEM Essen und die Junioren-Akademie des TV Großwallstadt trafen. Nach einem Unentschieden und einem Sieg haben die Schützlinge von Trainer Sascha Zollinger gute Chancen auf das Erreichen der Vorschlussrunde – der nächste Spieltag steht am Sonntag, 8. Mai (16 Uhr) bei Nordrhein-Meister Essen auf dem Programm.

SG Flensburg-Handewitt –TuSEM Essen 24:24 (13:8)
Die 350 Zuschauer sahen einen packenden Fight. Nach anfänglicher Nervosität auf beiden Seiten entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der sich Abwehrreihen und Torhüter auszeichneten. Bis zum 7:8 in der 18. Minute wechselten die Führungen ständig. In den letzten acht Minuten der ersten Halbzeit spielten sich die SG-Youngster in einen Rausch und erzielten mit ihrem schnellen Umschaltspiel eine komfortable 13:8 Führung zur Pause.

An das starke defensive Niveau konnten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit nicht mehr anknüpfen. Essen trat nun sehr ruhig und souverän auf, kämpfte sich Tor um Tor heran und erzielte beim 19:19 in der 40. Minute erstmals wieder den Ausgleich. Die SG nahm den Kampf an, lag in der 47. Minute mit 24:21 vorn. In den dramatischen Schlussminuten glich Essen in Überzahl mit dem Schlusspfiff zum 24:24 aus. SG-Coach Sascha Zollinger brachte die Enttäuschung nach Spielende auf den Punkt: „Wir haben über zwei Drittel des Spiels eine ganz starke Leistung vor allem in der Abwehr und bei den Torhütern gezeigt. Leider haben wir uns am Ende für unseren großen Einsatz nicht belohnt. Der Ausgleich mit dem Schlusspfiff tut richtig weh.“

SG Flensburg-Handewitt – TVG Junioren-Akademie 33:19 (16:6)
24 Stunden später traten die SG-Youngster in der Fördehalle mit Wut im Bauch gegen Bayerns Landesmeister an. Die SG-Youngster legten einen Blitzstart hin und starteten mit einem 5:0-Lauf furios. Abwehr- und Torhüter agierten im Verbund auf hohem Niveau, so dass der spielstarke, aber physisch unterlegene Gast permanent unter Druck gesetzt wurde. Im weiteren Verlauf agierten die Gastgeber sehr souverän und setzten sich bis zur Halbzeit auf 16:6 ab.

Zollinger wechselte früh und gab den Akteuren des 2000-er Jahrgangs viel Spielzeit. Großwallstadt verkürzte auf 20:13, musste aber in der Folge die Überlegenheit der SG-Youngster anerkennen. Über 25:15 und 29:17 wurde ein furioser 33:19-Erfolg eingefahren, der das Lachen zurück in die Gesichter brachte. Zollinger freute sich: „Das war eine gute und wichtige Reaktion nach dem bitteren Remis am Vortag. Die Jungs haben sehr stabil gespielt und unseren Machtplan konsequent umgesetzt.“ Bald nach dem Schlusspfiff war der SG-Coach mit den Gedanken schon beim Spiel in Essen. „Wir wissen um die Stärke von TuSEM. Bei uns herrscht große Vorfreude. Wir haben nach wie vor alle Chancen aufs Halbfinale.“

SG gegen Essen: Jepsen, Trygvason - Wiese, Nielsen (2), Klein (5), Bruhn (2), Cordes (2), Schaefer, Halgirsson (3), Eberlein, Hasenpusch (1), Tobeler (6), Kepp (1), Schoor (2).

SG gegen Großwallstadt: Jepsen, Korn, Trygvason - Wiese (4), Nielsen (3), Klein (2), Bruhn (1), Cordes (1), Schäfer (3), Halgirsson (3), Eberlein (4), Tobeler (9), Kepp, Schoor (3).

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