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Lokalsport

02. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Junior-Team gewinnt 35:30 gegen den Zweitliga-Aufsteiger : Meister Dessau buhlt um SG-Talente

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Ende gab es beim Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt nur strahlende Gesichter. Im vierten Anlauf gelang ein Sieg im Ausweichquartier „Fördehalle“ – mit 35:30 (19:17) wurde Drittliga-Meister Dessau-Rosslauer HV bezwungen.

Ebenfalls erfreulich: Die Personalnot der letzten Wochen war verflogen. „14 Mann hatten wir lange nicht mehr, die Bank war voll“, so Till Wiechers. Jan Torben Ehlers, Ove Jensen, Niels-Jonas Simons und Simon Hennig mischten wieder mit.

Die Gastgeber kamen gut aus den Startlöchern, führten schon nach acht Minuten mit 7:4. Doch Dessau holte auf und hielt bis kurz vor der Pause einen Gleichstand. „Mit unserem Positionsangriff waren wir fast immer erfolgreich“, beobachtete Till Wiechers. „In der Abwehr taten sich allerdings immer wieder ein paar Löcher auf.“ Dann setzten Tim Lübker und Morten Dibbert Signale: Der eingewechselte Schlussmann glänzte mit einer Doppel-Parade bei einem Siebenmeter, Morten Dibbert traf mit einem trockenen Wurf pünktlich mit dem Halbzeitpfiff zum 19:17.

Nach der Pause drehten die Hausherren so richtig auf und überrannten bis zum 28:18 (43.) den Meister. DHV-Trainer Uwe Jungandreas legte zwei Mal die grüne Karte auf den Tisch, aber mehr als Ergebnis-Kosmetik war nicht drin. Kreisläufer Marcel Möller setzte mit einem einhändig gefangenen Pass und blitzschnellem Abschluss für den 35:30-Schlusspunkt. Dann bedankten sich Team-Manager Rainer Cordes und SG-Leiter Sascha Zollinger bei einigen „Supportern“ aus dem Umfeld.

Spieler wurden nicht verabschiedet. Definitiv klar ist wohl nur, dass Linksaußen Peer Woyczechowski (Auslandsaufenthalt) ausscheidet. Interessiert an „Nordlichtern“ zeigt sich weiterhin der Dessau-Rosslauer HV, der ein SG-Trio unter die Lupe genommen hatte. „Wir wollen mit jungen deutschen Spielern aus der dritten Liga arbeiten, die den nächsten Schritt gehen wollen“, erklärte Uwe Jungandreas. „Per Oke Kohnagel habe ich inzwischen aber abgesagt.“

Zwei 18-Jährige aus der Region sollen sich hinter Platzhirsch Florian Pfeiffer versuchen. Noch aktuell ist die Offerte an Jan Torben Ehlers („Wir brauchen noch einen Shooter“) und an Marcel Möller. „Von seinen Angriffsqualitäten bin ich zu 150 Prozent überzeugt“, sagte Uwe Jungandreas. „Doch er kann nicht im Mittelblock decken, wir bräuchten dann noch einen weiteren Spieler.“

SG Flensburg-Handewitt II: Jöhnck (bis 25.), Lübker – Kohnagel (6), Steidtmann (3), Witte (5/3), Woyczechowski, Dibbert (3), Simons (1), Ehlers (4), Hennig, Breitenfeldt, Louwers, Jensen (7/5), Möller (6).

Dessau-Rosslauer HV: Sprecher, Döhler – Hensen (2), Donath, Hoffmann (1), Vanco (4), Lux (1), Sliwka (3/1), Pfeiffer (8), Krug (1), Schmidt (1), Hanner (9/2). Schiedsrichter: Bergmann/Lochner (Hamburg). Siebenmeter: 10:5. Zeitstrafen: 2:7. Zuschauer: 150.

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