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Heimsieg gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin : Junior-Team baut seine Serie aus

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt hat die starke Form der letzten Wochen bestätigt. Es schlug die in der 3. Handball-Liga Nord besser platzierten Mecklenburger Stiere aus Schwerin mit 27:24 (15:10).

„Insgesamt haben wir recht souverän gewonnen“, bilanzierte ein abermals hoch zufriedener SG-Trainer Till Wiechers. „Als es darauf ankam, haben wir es sofort wieder geschafft, die Oberhand zu gewinnen.“

Das war fünf Minuten vor Schluss definitiv der Fall. 24:24 hieß es zu diesem Zeitpunkt, die Gäste rochen an einem Punktgewinn. Doch dann warfen Spielmacher Per Oke Kohnagel und Linksaußen Jarno Mumm einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Und als Rechtsaußen Janos Steidtmann 20 Sekunden vor Schluss den Endstand besorgte, brach der finale Jubel aus. Der Spielfilm hatte auch eine andere Seite, die die Souveränität der Hausherren unterstrich: Nach 40 Sekunden traf Bevan Calvert, ein Australier, mit dem ersten seiner neun Tore zum 1:0 für die Gäste. Seine Nationalität ist ebenso exotisch, wie es der Spielstand an diesem Abend war: Es war die einzige Führung für Schwerin. Das Junior-Team drehte sofort das Blatt, ging dann in kleinen Schritten voran und zog ab dem 8:8 (17.) mit einer Fünfer-Serie davon. Till Wiechers ließ wieder konsequent mit einem Siebener-Angriff operieren. Diesmal zog lange Zeit Linkshänder Niels-Jonas Simons zusammen mit Per Oke Kohnagel die Strippen im Rückraum. Am Kreis lauerten Simon Hennig, Morten Dibbert und Rückraumspieler Marlon Runow. „Er ist da fast schon ein Experte“, lobte Till Wiechers. Eine Bank waren auch die Außen Janos Steidtmann und Jarno Mumm.

Der einzige etatmäßige Kreisläufer, Norman Louwers, fehlte wegen einer Augenentzündung und musste auch in der Abwehr ersetzt werden. Das Junior-Team verteidigte mit einer 3:2:1-Formation, die sich nach Übergängen defensiver organisierte. Torwart Thore Jöhnck konnte sich mehrfach auszeichnen. Dennoch schmolz der Vorsprung nach dem 17:11 (36.) kontinuierlich, beim 19:19 (42.) war wieder alles offen. „Das war eine Phase, in der wir nicht clever spielten“, meinte Till Wiechers. „Aber zum Glück war sie kurz.“ Schwerin glich zwar noch mehrmals aus, hatte im Endspurt aber nichts mehr zuzusetzen.

SG Flensburg-Handewitt II: Jöhnck, Lübker – Kohnagel (4), Steidtmann (4), Krüger (5/3), Dibbert (2), Simons (1), Runow (2), Hennig (4), Asmussen (1), Rohwer, Mumm (4).
Mecklenburger Stiere Schwerin: Panzer, Kominek – Curcic, Pedersen (1), Grämke (3), Prothmann (1), Marangko (2), Evangelidis (3), Zufelde (1), Finkenstein, Aust (2), Schlichting (2), Calvert (9/7).
Schiedsrichter: Selau/Witt (Berlin). – 7m: 6:8. – Zeitstrafen: 4:4. – Zuschauer: 107.

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