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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 17:26 Uhr

A-Jugend der SG unterliegt der TSV Burgdorf mit 30:39 : Enttäuschung nach erster Niederlage

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Ende feierte nur der Gast. Im sechsten Spiel kassierte die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt ihre erste Bundesliga-Niederlage und verlor gegen die TSV Burgdorf mit 30:39 (15:18).

Sascha Zollinger zeigte sich vor allem über die Defensivarbeit enttäuscht. „30 Treffer gegen einen so robusten Gegner müssen eigentlich reichen, um ein enges Spiel bieten zu können“, sagte der SG-Trainer. „39 Gegentore habe ich allerdings noch nie in der Wikinghalle erlebt.“

Es begann durchaus ordentlich. Der SG-Nachwuchs ging auf die Nahstellen der TSV-Abwehr. Das Konzept, über Niels-Jacob Thing einige Siebenmeter herauszuholen, bewährte sich. Einen Gegenstoß schloss der Kreisläufer, der wie Robin Breitenfeldt tags zuvor mit dem Junior-Team in Oranienburg gewesen war, zum 9:8 (14.) ab. Burgdorf operierte mit einer 5:1-Deckung, damit kam die SG nicht klar. Nach einem 0:5-Lauf zum 9:14 (19.) liefen sie pausenlos einem Rückstand hinterher.

Dieser Offensiv-Blackout war nicht typisch. Vielmehr lagen die Hauptprobleme in der 6:0-Defensive. Mit Niklas Diebel und Malte Donker hatten die Niedersachsen viel Wurfkraft auf den Halbpositionen. „Wenn wir gegen diese Schützen offensiver agiert haben“, analysierte Zollinger, „haben die Burgdorfer sehr souverän über den Kreis und die Außen gespielt. Leider haben unsere Abwehr und unsere Torhüter keine Einstellung zum Gegner gefunden.“ Auch die insgesamt vier Wechsel der Keeper vermochten nichts zu ändern.

Trotzdem kam die SG nach der Pause noch einmal auf. David Bleckmann feuerte einige Male sehr gut aus der zweiten Reihe ab, unter anderem beim 24:25 (44.). Danach leistete sich Jannek Klein in Überzahl einen Abwehrschnitzer und kassierte überdies eine Zeitstrafe. Im Gegenzug wartete die SG-Bank vergeblich auf einen Schiedsrichter-Pfiff.

So waren die Burgdorfer wieder auf drei Treffer enteilt, was den Gastgebern das Genick brach. „Es hat mich enttäuscht, dass die Mannschaft danach nicht den Kopf oben behielt“, sagte Sascha Zollinger. „Diesen Charakter kannte ich noch nicht, darüber werden wir noch reden.“

SG Flensburg-Handewitt: Trygvason, Basenau – Wiese, Fröhlich (6/1), Halgirsson, Bleckmann (6), Jürgensen (2), Klein (3), Breitenfeldt (8/3), Kurth (1), Thing (3), Nielsen (1/1).

TSV Burgdorf: Wernlein (bei einem 7m), Wilde – Krenke (3), Mävers (6), Thiele (1), Weiß (1), Lutze, Donker (8/5), Range (5), Diebel (7), Foltyn (1), Wetzker (1), Büchner (6), Machate.

Schiedsrichter: Majstrak/Reinhardt (Magdeburg).

Siebenmeter: 7:5 – Zeitstrafen: 2:4. – Zuschauer: 100.

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