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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 07:01 Uhr

„Déjá-vu-Erlebnis“ in der Flensburger Idraetshalle : DHK spielt erneut Unentschieden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Lauf der Handballer von DHK Flensburg in der 3. Liga Nord ist etwas ins Stocken geraten. Das 30:30 gegen Aurich sorgte nicht gerade für Begeisterung – und mit Malte Jessen fällt ein wichtiger Spieler für den Rest des Jahres aus.

Zwar konnten die Fördestädter ihre Bilanz auf 10:4 Punkte in den letzten sieben Partien ausbauen, doch nach dem enttäuschenden 24:24 gegen Tabellenschlusslicht Grün-Weiß Werder kam der DHK auch im zweiten Heimspiel in Folge nicht über ein Remis hinaus – 30:30 (15:11) gegen den OHV Aurich.

Es schien, als hätten die Flensburger und ihre 310 Fans in der stimmungsvollen Idrætshalle ein „Déjá-vu Erlebnis“, wie DHK-Teammanager Tobias Dahm bemerkte. Denn wieder wurde eine Sechs-Tore-Führung Mitte der zweiten Halbzeit nicht über die Zeit gebracht.

In den ersten Minuten des Spiels wurden die Gastgeber kalt erwischt, denn die Ostfriesen hatten einen sehr guten Start und erzielten mit einer starken Angriffsleistung Tor um Tor. So lag der DHK nach elf Minuten mit 3:7 im Hintertreffen. Eine Deckungsumstellung von Matthias Hahn in eine sehr offensive 3-3 Formation zeigte dann aber Wirkung und nun trumpfte der DHK groß auf. Binnen zwölf Minuten rissen die Gastgeber mit einem 8:1-Lauf die Führung mit 11:8 an sich, zur Halbzeit hieß es 15:11.

„Auch in der zweiten Halbzeit ging es eigentlich gut weiter“, sagte Dahm. Bis zur 45. Minute hatte der DHK den Vorsprung auf 25:19 ausgebaut und es schien, dass die Idrætshalle einen Heimsieg feiern durfte. Doch wie schon gegen Schlusslicht Grün-Weiß Werder am Vorwochenende, als der DHK mit 18:12 führte, reichte der Vorsprung auch diesmal nicht. Denn der OHV Aurich hatte sich auf die defensive Flensburger Abwehr eingestellt, die zudem Malte Jessen im Mittelblock durch Verletzung verlor. So waren die Gäste nur sieben Minuten beim 26:25 auf einen Treffer dran und drehten nach dem 29:28 binnen 37 Sekunden den Rückstand in eine eigene 29:30-Führung. Lasse Johannsen traf 39 Sekunden vor dem Abpfiff zumindest zum 30:30-Ausgleich des DHK.

„Natürlich ist es ärgerlich, nach einer Sechs-Tore-Führung wieder nur unentschieden zu spielen. Doch am Ende müssen wir über den Punkt noch froh sein. Außerdem hat unsere Mannschaft gekämpft und ein tolles Spiel gemacht, so dass man ihr keinen Vorwurf machen kann“, befand Teammanager Tobias Dahm.

Er haderte nach der Partie weniger mit dem Ergebnis, sondern – neben den Ausfällen von Ole Zakrzewski und Tobias Wickert-Grossmann – mit der erneuten Verletzung von Kreisläufer Malte Jessen. „Er hat sich wieder den rechten Mittelfuß gebrochen und wird frühestens im Januar wieder anfangen können. Wir müssen jetzt die Kräfte bündeln“, so Dahm über das angeschlagene DHK-Team.

DHK Flensburg: Peters, Weidner – Jessen (1), Moisen, Brüne (8), Worm (2), Blumenberg, Wohldmann, Timm (8/4), Johannsen (3), Bruhn, Tölle (2), Blockus (6).

OHV Aurich: Lüpke, Möhlmann – Crnic (6/1), Stancic, Bachmann (2), De Buhr (5), Wendlandt (5), Seidler (2), Lemke (1), Stapenhorst (1), Goepel, Hertlein (3/2), Oroz (5).

Schiedsrichter: Dodt/Klappauf (Berlin).

Zuschauer: 310.

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