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Lokalsport

26. März 2017 | 19:07 Uhr

Trainer Hahn baut im Heimspiel auf die Fans : DHK Flensburg will Potsdam ärgern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballer vom DHK Flensburg wollen endlich den Bann brechen. Seit dem 17. Dezember vergangenen Jahres wartet die Mannschaft von Matthias Hahn auf einen Sieg in der 3. Liga Nord.

Damals gab es einen 33:28-Erfolg über den SC Magdeburg II, der aktuell den ersten Abstiegsplatz belegt, und auf den die Fördestädter mit 17:25 Punkten nur noch vier Zähler Vorsprung haben.

„Bis auf Paul Weidner sind alle Spieler einsatzbereit. Sie sind heiß, endlich die Punkte in der Idrætshalle zu behalten“, meint Hahn vor dem Heimspiel gegen den VfL Potsdam (Sonnabend, 17 Uhr). Dabei ist dem Flensburger Trainer die Schwere der Aufgabe bewusst. „Potsdam hat Ambitionen und den Aufstieg als Ziel. Zwar sind sie Tabellenfünfter, doch die Chance darauf besteht noch“, weiß Hahn. Da Tabellenführer TSV Altenholz auf den möglichen Sprung in Liga zwei verzichtet, beträgt der Potsdamer Rückstand auf Aufstiegsplatz zwei (derzeit HSG Nord HU) nur fünf Punkte.

Der DHK trifft auf ein auswärtsstarkes Team, das in der Fremde sechs seiner neun Partien gewonnen hat. Beim Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt gab es zudem ein Remis (30:30). „Potsdam ist ausgeglichen besetzt und vor allem spielstark. Es ist alles andere, als eine leichte Aufgabe. Aber ich glaube, dass wir durch den gewonnenen Punkt gegen das Junior-Team Selbstvertrauen gesammelt und den ersten Schritt in ein erfolgreiches Jahr 2017 getan haben“, setzt der DHK-Coach dabei auch auf die Unterstützung der Fans. „Sie stehen immer hinter uns. Mit einer lauten Halle im Rücken sollte es uns endlich gelingen, dass die Punkte in der Idrætshalle bleiben.“

Mit der Verpflichtung von Tjark Desler, der den DHK ab Sommer verstärkt, ist Hahn indes hochzufrieden. Der in Freienwill aufgewachsene 26-Jährige kommt vom HC Elbflorenz. „Tjark ist auf jeden Fall eine Verstärkung, vor allem in der Abwehr, wo er bei Elbflorenz fast ausschließlich spielt. Bei uns wird er aber auch im Angriff spielen“, freut sich Hahn über die wurfgewaltige Alternative zu Sjören Tölle und den beweglichen Jannes Timm und Lasse Worm.

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