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Spannung in der 3. Handball-Liga Nord der Frauen : Der Tag der Spitzenspiele

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mehr Spitzenspiel geht kaum: Tabellendritter gegen Vierter, der Spitzenreiter zu Gast beim Fünften des Klassements – ein spannender Sonnabend in der 3. Handball-Liga der Frauen steht an.

TSV Nord Harrislee – Buxtehuder SV II (17 Uhr): „Buxtehude ist individuell überragend. Sie haben einen Pool aus Spielerinnen, die oftmals mit der A-Jugend, aber auch mit der Bundesligamannschaft trainieren. Viele haben in der Bundesliga gespielt und trotz ihrer jungen Jahre schon große Erfahrung“, hebt Nord-Trainer „Shorty“ Linde die Möglichkeiten des Tabellenvierten hervor.

Vor allem drei Buxtehuderinnen haben es ihm angetan. „Torhüterin Lea Rühter ist stark und auch auf Linkshänderin Lisa Borutta müssen wir aufpassen. Doch die alles überragende Akteurin ist Natalie Axmann. Sie ist die Seele des Buxtehuder Spiels und hat die Fäden in der Hand“, so Linde über die Spielmacherin der Gäste.

Die 19-Jährige hat das Talent ihrer Mutter Heike geerbt. Die 114-fache Nationalspielerin wird als Trainerin des Buxtehuder SV II auf der Bank in der Holmberghalle Platz nehmen. Nord-Talent Milena Natusch trifft auf ihre ehemaligen Mitspielerinnen.

„Wir wissen, dass wir es mit einem starken Gegner zu tun haben und es ein richtig schweres Spiel wird. Doch die Holmberghalle ist für uns zu einer Festung geworden – und wir wollen alles dafür tun, dass es auch so bleibt“, sagt Linde.

HSG Jörl-Viöl – TV Oyten (16.45 Uhr): „Es ist schon ein Phänomen. Wir sind Fünfter und gewinnen sieben Spiele in Folge, ohne aber einen Platz weiter nach oben in der Tabelle zu kommen“, sagt Thomas Blasczyk, Trainer der HSG Jörl-Viöl. Heute ist der Tabellenführer zu Gast in der Viöler Erich-Wobser-Halle. „Man kann sagen, dass wir einen absoluten Lauf haben. Das sorgt für Selbstvertrauen und mentale Stärke. Daran hat auch meine Co-Trainerin Johanna Martensen einen großen Anteil. Mit diesem Zusammenhalt im Team wollen wir auch Oyten die Stirn bieten und gewinnen“, so der HSG-Coach. Die Chancen stehen laut Blasczyk nicht schlecht: „Wir haben bislang nur ein Heimspiel verloren, außerdem haben wir das Hinspiel in Oyten nur ganz knapp und mehr als unglücklich mit einem Tor verloren. Aber Oyten hat eine sehr erfahrene Mannschaft. Einige Spielerinnen sind noch aus der Zeit dabei, als ich mit Nord in der 2. Liga auf sie getroffen bin.“

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