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Vorletztes Heimspiel für Per-Oke Kohnagel : Der Spielmacher verabschiedet sich

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Für die meisten dürfte der Auftritt der Handballer der SG Flensburg-Handewitt II gegen die Mecklenburger Stiere (Sonnabend, 19 Uhr, Wikinghalle) eine ganz gewöhnliche Drittliga-Partie sein. Für Per Oke Kohnagel indes ist es das vorletzte Heimspiel im SG-Trikot.

Vor kurzem gab der Liga-Kontrahent Oranienburger HC die Verpflichtung des 22-jährigen Spielmachers bekannt. „Ich fand, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist“, sagt er. „Mit einem neuen Trainer wird es beim Junior-Team wieder einen Umbruch geben.“

Wer den Job auf der SG-Bank übernimmt, ist noch nicht klar. „Das müssen wir final beschließen – auch in Abstimmung mit dem zukünftigen Bundesliga-Coach Maik Machulla“, erklärt Sportdirektor Sascha Zollinger, der deshalb auch noch keine Fakten zur zukünftigen Kader-Planung präsentieren möchte. Die Entscheidung von Per Oke Kohnagel hat ihn nicht überrascht: „Es war klar, dass er irgendwann den nächsten Schritt macht. Talente werden nun nachrücken.“

Das in einem Monat scheidende Rückraum-Ass mit dem famosen Auge marschierte seit der C-Jugend durch den SG-Nachwuchsbereich und absolvierte allein für das Junior-Team 113 Partien (253 Tore). Zuletzt lagen ihm mehrere Angebote vor, unter anderem vom Zweitligisten SG Leutershausen. Dort hatte Marcel Möller, bis Herbst im Junior-Team die beliebte Anspielstation am Kreis, ein Probe-Training vermittelt. Doch an der Bergstraße verhielt man sich abwartend; die Abstiegsgefahr erschwert dort die Planungen.

In Oranienburg stimme das „Gesamtpaket“, so Per Oke Kohnagel. Der Klub peilt die oberen Regionen an. Das Studium für Medien-Management, bislang als Fernstudium praktiziert, kann der Neuzugang zum Wintersemester in Berlin fortsetzen. „Und die Zweite Liga kann ja noch kommen, ich bin noch relativ jung“, sagt er. Sein zukünftiger Trainer Christian Pahl äußerte sich beim OHC-Gastspiel vor vier Wochen begeistert: „Ihm zuzuschauen, ist auch für einen Gäste-Trainer ein Genuss.“

Für Kohnagel steht vorerst noch die Gegenwart im Vordergrund. „Die letzten vier Spiele möchte ich mit meinen Mannschaftskollegen, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, unbedingt gewinnen“, sagt er. „Gerne würden wir uns noch um einen Platz verbessern.“ Das Junior-Team ist Achter, die „Stiere“ aus Schwerin Siebter.

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