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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 17:34 Uhr

106. Flensburger Fördewoche : Der Klassiker nach den Klassikern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Volles Programm bei der 106. Flensburger Fördewoche: Sieben Tage Wettfahrtsegeln stehen bevor. Am Freitag startet der Klassiker mit dem Nospa-Cup und der Lyø-Rund-Regatta.

Claus-Otto Hansen, Regatta-Obmann des Flensburger Segel-Club (FSC), und sein gesamtes Team auf dem Startschiff „Alpha Tauri“ stehen wieder bereit, um den Teilnehmern der 106. Flensburger Fördewoche möglichst exakte und faire Kurse für ihre Wettfahrten zu bieten – nach den Klassikern folgt der Klassiker der Dickschiff-Szene und Einheitsklassen.

Der R&B-Sterling Cup bot nach langer Pause vom Regatta-Geschehen dem FSC-Team die Möglichkeit, das Wettfahrt-Equipment vom Staub zu befreien. „Wir hatten zwei Monate Zeit, uns auszuruhen“, sagt Wettfahrtleiter „Hajo“ Andresen. Geschuldet ist die selbst auferlegte Pause dem Bau der neuen Bootshalle, der mit einigen Einschränkungen verbunden ist. Ein Event in der Hauptsaison wurde gestrichen, dafür kommt es diesen Monat ganz dicke. Andresen: „Das wird ein Stressmonat für alle.“

Sieben Tage Wettfahrtsegeln an zwei Wochenenden. Der erste Pulk (Freitag bis Sonntag) beginnt wie immer mit den Up-and-Down-Wettfahrten der ORC-Yachten um den Nospa-Cup und der Lyø-Rund-Regatta mit Double Hand-Wertung sowie den Wettfahrten der Einheitsklassen. In der J  80-Klasse wird der German Open-Sieger ermittelt, bei den X-79ern geht es um die German and Danish Open. Bereits im dritten Jahr startet die Klasse der Albin Express an der Flensburger Förde und segelt um den Deutschen Expressen Pokal. Um den Flensburg Cup wird in den Klassen int. 806 und J/70 gekämpft.

Beim FSC hofft man schon am ersten Wochenende auf eine volle Förde. „Gerade die Albin Express und auch 806er haben schöne Flotten an den Start gebracht“, sagt Hansen. Bei den J/80 sind 20 Boote auf der Bahn, um die Plätze hinter Seriensieger Martin Menzer (Kieler Yacht Club) auszusegeln.

Am zweiten Wochenende (15. bis 18. September) steht der Höhepunkt des Klassikers Fördewoche auf dem Programm. Die Mittelstrecken-Wettfahrten innerhalb und außerhalb der Flensburger Förde starten am Donnerstag, am Sonnabend steht das große Finale um den Flensburger Pilsener-Cup mit den Sonderwertungen um das Blaue und Blau-Gelbe Band der Flensburger Förde geht. 2015 gewann der Flensburger Zwölfer „Sphinx“ erstmals das begehrte Blaue Band. FSC-Vorsitzender Jochen Frank kündigt die Titelverteidigung an. „Wir sind bereit und werden alles versuchen“, sagt der Miteigner der „Sphinx“.

Titelverteidiger des Blau-Gelben Bandes für das schnellste auswärtige Schiff ist Claus Bressler mit seiner „Chrila“ (Swan 56). Bressler ist ein treuer Fördewochen-Besucher: „Ich glaube, 23 bis 24 Jahre in Folge bin ich in Flensburg. Das hat wohl nicht jeder zu bieten.“

Neu ist der Yardstick Club Cup. Damit sollen die 40 bis 50 Mittwochabend-Schiffe auf die Bahn und in die Bootshalle gelockt werden. Der neue Cup wird am Sonnabend, 17. September, ausgesegelt.

Der Neubau der Bootshalle bringt einige Änderungen mit sich – aber wenn man gute Nachbarn hat, ist das kein Problem. Viele Abendveranstaltungen, auch die Flens-Party mit der Siegerehrung finden in der Bootshalle der Hanseatischen Yachtschule (HYS) statt. Für die Abende der Einheitsklassen wird ein Festzelt auf dem Gelände der HYS aufgebaut. „Viele Dinge sind nur möglich durch das Entgegenkommen der Yachtschule. Dafür bedanken wir uns sehr“, sagte Claus-Otto Hansen.

Die alten FSC-Hallen wurden Ende April abgerissen, der Neubau (2,6 Millionen Euro) soll bis Anfang Oktober „mit kleinen Abstrichen“ fertig sein. Für die Fördewoche wurde in Zusammenarbeit mit der HYS ein Parkplatz-Plan erstellt, da die Zufahrt zum FSC-Gelände gesperrt ist.

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erstellt am 08.Sep.2016 | 06:00 Uhr

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