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DHK unterliegt dem VfL Potsdam mit 32:35 : Das Warten auf ein Erfolgserlebnis

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wieder nichts: Die Drittliga-Handballer des DHK Flensburg unterliegen dem VfL Potsdam mit 32:35. Trainer Matthias Hahn war tief enttäuscht: „Unsere Deckung war einfach schwach“, analysierte er.

Die Drittliga-Handballer des DHK Flensburg haben das Siegen verlernt. Der letzte doppelte Punktgewinn der Mannschaft von Matthias Hahn datiert bereits vom 17. Dezember des vergangenen Jahres (33:28 gegen den SC Magdeburg II). Im Heimspiel gegen den VfL Potsdam kassierten die Fördestädter beim 32:35 (15:18) bereits die sechste Pleite in den vergangenen sieben Partien. „Schlimmer könnte es gar nicht sein. Doch ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat bis zum Schluss gekämpft“, hatte Hahn zumindest an der Einstellung seines Teams nichts zu bemängeln.

Die Gastgeber begannen auch gut und legten in den ersten zehn Minuten stets eine Führung vor. Nach dem 6:5 leistete sich der DHK im Angriff dann aber Fehler und einige Chancen wurden liegen gelassen. Das bestraften die Gäste, die den Aufstieg noch nicht aus den Augen verloren haben, mit Tempogegenstößen und präzisen Abschlüssen bestraft. Mitte der ersten Halbzeit mussten die Flensburger so einem 6:10-Rückstand hinterherlaufen.

Doch die Moral bei den Gastgebern stimmte und drei Minuten vor der Pause war beim 15:15 der Ausgleich hergestellt. Doch trotz guter Torhüterleistungen, war die Defensive des DHK anfällig und nach drei Gegentoren in Folge ging es mit 15:18 in die Kabine.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff waren die Fördestädter beim 18:20 noch auf Augenhöhe, dann nutzten die Gäste die großen Lücken in der DHK-Deckung zu zahlreichen Toren. Angeführt vom treffsicheren Quintett Julius Dierberg, Nils Gugisch, Christian Schwarz, Jan Piske und Phil-Lukas Winter, das für 33 Potsdamer Tore verantwortlich zeichnete, setzte sich der VfL binnen neun Minuten zum komfortablen 20:28 ab. Hahn zog die Notbremse, nahm eine Auszeit und schwor seine Spieler lautstark auf die Schlussviertelstunde ein.

Und der DHK kämpfte sich mit Leidenschaft ins Spiel zurück. Beim 29:32, sechs Minuten vor dem Abpfiff, waren die Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Auch beim 32:34 des neunfachen Torschützen Marc Blockus, als noch 94 Sekunden zu spielen waren, schien zumindest ein Punktgewinn möglich. Doch es gelang nicht. Am Ende stand eine ernüchternde Niederlage der Flensburger, die Matthias Hahn erneut bitter enttäuscht kommentieren musste.

„Wir machen eigentlich ein gutes Spiel, doch die ersten Fehler wurden von der starken und präzisen Potsdamer Mannschaft bestraft, da unsere Deckung einfach schwach war. Wenn es bei uns nicht läuft, verlieren wir die Ruhe. Das ist derzeit eine Kopfsache. Doch die Moral ist intakt, denn das Training während der Woche ist gut. Wir müssen nur endlich die Fehler abstellen und ein Erfolgserlebnis haben“, gibt sich der DHK-Trainer trotz der langen Sieglos-Serie weiter kämpferisch.

DHK Flensburg: Peters, Ejlersen – Ilper, Zakrzewski (2), Jessen, Moisen, Brüne (2), Worm (3), Wickert-Grossmann (1), Johannsen (5), Bruhn (7/1), Tölle (3), Blockus (9).

VfL Potsdam: Schulz, Köllner – Weiß (1), Einenkel (1), Schwarz (6), Dierberg (10/1), Piske (6), Spengler, Deutsch, Rosadzinski, Hempel, Gugisch (7/3), Winter (4), Schwark.

Schiedsrichter: Bergmann/Loch (Hamburg).

Zuschauer: 279.

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