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B-Jugend der SG spielt um die Deutsche Meisterschaft : „Bonus-Spiele“ für den Handball-Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Meisterschaft in der Oberliga HH/SH (die fünfte in Folge) ist Geschichte, jetzt kommen die „Hochkaräter“. Die B-Jugend-Handballer der SG Flensburg-Handewitt bekommt es im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft mit Burgdorf und Magdeburg zu tun.

2016 fehlte ein einziges Tor zur Deutschen Handball-Meisterschaft. Im vergangenen Jahr musste sich die männliche Jugend B der SG Flensburg-Handewitt im Endspiel den Füchsen Berlin nur hauchdünn geschlagen geben – einem 18:25 in der Hauptstadt folgte ein 26:20-Sieg in der Handewitter Wikinghalle. Jetzt nehmen die Schützlinge der Trainer Michael Jacobsen und Simon Hennig einen neuen Anlauf.

Am Sonnabend und Sonntag bestreitet der Meister der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein seine ersten beiden Vorrundenspiele in Handewitt. Die Gegner könnten kaum schwerer sein: Am Sonnabend (15 Uhr) stellt sich der TSV Burgdorf vor, am Sonntag (15 Uhr) der SC Magdeburg. „Da haben wir eine echte ’Todesgruppe’ erwischt“, sagt SG–Sportdirektor Sascha Zollinger.

In der Oberliga sicherte sich der SG-Nachwuchs gewohnt souverän die Meisterschaft (563:357 Tore, 36:0 Punkte), übrigens bereits zum fünften Mal in Folge. Richtig eng wurde es nur in wenigen Partien, so bei den beiden knappen Erfolgen gegen Vizemeister AMTV Hamburg. „Wir haben nicht immer in Bestbesetzung gespielt, einige Jungs haben in der A-Jugend ausgeholfen“, sagt Zollinger, der hofft, dass zum Saison-Höhepunkt alle Spieler fit sind. „Stand heute sieht es gut aus“, so der Sportdirektor.

Wie stehen die Chancen auf einen ähnlichen Coup wie im Vorjahr? „Für uns sind das Bonus-Spiele. Die Jungs sollen mit Elan und Freude, aber ohne Druck in die Partien gehen“, sagt Zollinger. „Alles 50:50-Spiele“, schätzt er angesichts der starken Konkurrenz der Internats-Mannschaften aus Hannover-Burgdorf und Magdeburg und fügt an: „Wir haben eine Gruppe erwischt, in der keiner drin sein möchte.“

Nach den beiden Heim-Auftritten am Wochenende geht es zu den Auswärtspartien in Burgdorf (30. April) und Magdeburg (13. Mai). Nur der Gruppensieger erreicht das Halbfinale und darf weiter vom Titel träumen. In den anderen Vorrunden-Gruppen sieht Zollinger Titelverteidiger Füchse Berlin sowie die SG Kronau/Östringen (der Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen) und Lemgo als Favoriten an. Das SG-Team um die Jugend-Nationalspieler Johannes Jepsen (Torhüter) und Jaris Tobeler geht gut vorbereitet in die „Bonus-Spiele“ und will sich gerade vor den eigenen Fans in der Wikinghalle gut verkaufen.

Wer beide Spiele sehen will, zahlt zehn (Erwachsene) bzw. sieben Euro (Kinder und Jugendliche) für das Kombi-Ticket, das im Vorverkauf im SG-Fanshop zu haben ist. Einzelkarten kosten sechs (Erwachsene) bzw. vier Euro pro Partie. Wer die SG-Profis beim Champions League-Viertelfinale gegen Vardar Skopje am Sonnabend unterstützen will, muss auf Jugendhandball dennoch nicht verzichten – um 16.45 Uhr fährt ein Shuttle-Bus von der Wikinghalle zur Flens-Arena. Die Rückfahrt ist 25 Minuten nach Spielschluss.

Das SG-Team: Johannes Jepsen, Thiemo Korn, Jarid Blumenberg (alle Tor) - Felix Fuhlendorf, Morten Schmidt, Dan Zimmermann, Moritz Schaefer, Jonas Mau, Sven Eberlein, Kjell Ole Jöns, Jaris Tobeler, Luca Kurth, Jörn Persson, Mikkel Ebeling, Leon Kirschberger.

Trainer: Michael Jacobsen, Simon Hennig, Sportdirektor: Sascha Zollinger.

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