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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 06:59 Uhr

HSG Jörl/Viöl freut sich auf die Drittliga-Premiere : Aufsteiger will ins obere Mittelfeld

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballerinnen der HSG Jörl/Viöl betreten Neuland – am Sonnabend (17.30 Uhr) beginnt mit dem Aufsteigerduell beim HSV Minden-Nord die erste Saison in der 3. Liga Nord.

Viele Spielerinnen der „Firebirds“ haben aber in dieser Klasse und sogar in der 2. Bundesliga bereits Erfahrungen gesammelt. Die Konkurrenz traut dem Oberliga-Meister aus Schleswig-Holstein deshalb einen Höhenflug zu. Auch HSG-Leiter Carsten Martensen ist zuversichtlich: „Ich glaube, ein Mittelfeldplatz ist drin, denn wir haben eine coole Truppe beisammen. Alle sind heiß.“

Trainer Thomas Blasczyk lässt sich von den Vorschusslorbeeren aber nicht blenden. „Auch wenn wir sehr gutes Personal dazu bekommen haben, ist das keine Garantie, dass alles von alleine läuft. Die Mosaiksteine müssen erst einmal zusammenpassen“, warnt der HSG-Trainer, für den die schnelle Integration der Neuzugänge die Voraussetzung ist, um erfolgreichen Handball zu spielen. Dass sein Team auch in der 3. Liga Nord dazu in der Lage ist, weiß Blasczyk: „Viele Spielerinnen kennen sich schon lange, haben in der 3. Liga und 2. Liga zusammengespielt. Deshalb lautet unsere Zielstellung, uns so schnell wie möglich in der Klasse zu etablieren.“

Der Trainer („Wir haben eine sehr gute Mischung aus Jung und Alt“) setzt auf Spielerinnen, die sich weiterentwickeln wollen und dennoch eine Menge Erfahrung mitbringen. Zu Lena Schulz, Kim Merle Köster, Sabrina Maier und Jana Behrendsen, die schon beim TSV Nord Harrislee zusammen spielten, stießen mit der torgefährlichen Rückraumshooterin Kristin Machau und Svenja Pahl zwei Spielerinnen vom Liga-Konkurrenten HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen (OKT) zu den „Firebirds“.

Besonders freut sich Trainer Thomas Blasczyk über den Wechsel von Kreisläuferin Svenja Pahl. „Auf dieser Position lag unser Fokus, da wir uns dort mit Qualität verstärken wollten. In den Vorbereitungsspielen hat es schon sehr gut geklappt“, sagt Blasczyk. Der Coach hat neben Pahl eine weitere Neue ausgemacht, die eine sehr gute Perspektive hat. „Elisa Schütz kam vom TSV Alt Duvenstedt und hat in der Vorbereitung mit Nachdruck gezeigt, dass sie Spielanteile bekommen will. Sie hat mit ihren sehr jungen Jahren schon eine so körperliche Präsenz, dass sie im Rückraum für die sogenannten einfachen Tore sorgen kann“, hält Blasczyk große Stücke auf die groß gewachsene 19-Jährige.

Der HSG-Coach hat die Anforderung an seinen Rückraum, „dass alle auf allen drei Positionen spielen können und variabel sind“. Dazu setzt er weiter auf Tempohandball mit schnellem Umschalten aus der Abwehr in den Angriff. Mit diesen Tugenden und großem Kampfgeist will sich die HSG Jörl-Viöl in der 3. Liga Nord gut verkaufen.

„Wir wollen etwas mitnehmen und im oberen Tabellenmittelfeld landen“, beschreibt Thomas Blasczyk dann doch etwas genauer die Zielsetzung.

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