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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 19:31 Uhr

DHK-Handballer unterliegen Hildesheim / Blockus bleibt : Abschluss mit einer Niederlage

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein zehnminütiger Blackout nach der Pause bringt den DHK Flensburg aus dem Tritt. Die 3.-Liga-Handballer beendeten die Spielzeit 2015/16 mit einer Niederlage gegen Eintracht Hildesheim.

Die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn kassierte eine 32:35 (18:16)-Heimpleite. Dabei kostete ein zehnminütiger Blackout nach der Pause, die Gastgeber in der Idreatshalle den Sieg. Marc Blockus bleibt vorerst in Flensburg.

Vor 400 Zuschauern entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, in der um jedes Tor gekämpft wurde. Nach einer Viertelstunde stand es 7:7, dann setzten sich die Gäste auf 9:7 erstmals mit zwei Treffern ab. Doch der DHK fand, gestützt auf den guten Torhüter Christoph Peters, seine Sicherheit wieder und legte durch vier Tore in Folge, mit 11:9 selbst zwei Treffer vor. Diesen Vorsprung sicherten sich die Fördestädter bis zur Pause und wechselten mit einer 18:16-Führung die Seiten.

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief das Hahn-Team völlig. Die mit viel Tempo agierenden Niedersachsen legten hingegen innerhalb von zehn Minuten einen 9:3-Lauf hin. Beim Stande von 21:25, erhöhte die sicher aufspielende Eintracht sogar auf 23:29. Der DHK kämpfte zwar, ließ aber zu viele Chancen liegen und war auch beim 27:33 noch mit sechs Toren im Hintertreffen. In der Schlussphase kämpften die Gastgeber sich dann noch bis zum 32:35-Endstand heran.

„Wir mussten kurzfristig auf Malte Jessen verzichten, der sich verletzt hatte. Dazu fehlte uns das nötige Wurfglück und viele Abpraller kamen nicht zu uns, sondern zu Hildesheim. Die sechzig Minuten waren ein Spiegelbild der Rückrunde“, resümierte Hahn, nahm die Niederlage aber gelassen. „Ich kann meiner Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen.“

Zumindest über eine weitere positive Personalie freute sich der Trainer des Drittligisten. So gab Marc Blockus bekannt, dass er bleiben wird. „Das ist sehr gut und wichtig für uns“, so Hahn.

DHK Flensburg: Peters, Weidner – Zakrzewski (8), Jessen, Moisen, Brüne (1), Sievers (5), Wickert-Grossmann (2), Hinrichsen (5/3), Johannsen (1), Bruhn (5), Blockus (5). – Eintracht Hildesheim: Hoppe, Kroll – Karpstein (1), Nikolov (6), Wasilewski, John (9/6), Zechel (4), Lungela (4), Gorpishin, Semisch (4), Sauff (1), von Hermanni (5/1), Kucharik (1). – Schiedsrichter: Buttke/Clausing. – Zuschauer: 400.

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erstellt am 02.Mai.2016 | 06:30 Uhr

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