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Viel Beifall für die tapferen Verlierer
Niebülls Martin Carstensen scheitert an der Abwehr der Gäste mit Petersen, Asbahr und Möller (von links). Foto: wrege
Niebüll. Das Viertelfinale im HVSH-Pokal war erwartungsgemäß Endstation für die Handballer des TSV Rotweiß Niebüll. Die Kreisoberliga-Mannschaft von Trainer Timo Fleth unterlag dem Oberligisten HSG Hohn/Elsdorf mit 23:32 (7:14). 200 Zuschauer sahen streckenweise begeisternden Handball, der Lust auf mehr macht - doch vorerst ist Geduld angesagt, die Talente müssen noch viel lernen. Ein sympathischer Gegner zeigte auf, woran es bei den Niebüller "Grünschnäbeln" noch fehlt. Diese Partie, eine Belohnung für die in den bisherigen Pokalspielen gebotenen Leistungen, war eine Station im Lernprozess, der den jungen Rotweiß-Handballern noch bevorsteht.
Die Gäste dominierten von Beginn an und legten eine schnelle 6:2-Führung vor. Nach dem 4:7 kam Niebüll auf 6:7 heran, aber reihenweise vergebene Chancen - vor allem von den Außenpositionen und zu hoch angesetzte Würfe aus der zweiten Reihe - und daraus resultierende Tempogegenstöße korrigierten das Kräfteverhältnis, das mit einer Pausenführung von 14:7 für den Gast zu Buche stand.
Im zweiten Durchgang besserte sich das Bild zu Gunsten der Gastgeber, die aus dem Rückraum besser trafen, allerdings auch davon profitierten, dass HSG-Trainer Thies Schmalfeld experimentierte und seinen Klassekeeper Per Hansen gegen Niko Dreller auswechselte. Rotweiß nutzte die "Gunst der Minuten" und verlor Halbzeit zwei mit nur 16:18. In der Einzelkritik schnitten Hansen und Boris Hohnsbehn (14/2) als bester Mann auf dem Parkett mit Bestnoten ab. Bei Rotweiß gefielen die Torhüter Robin Prieb und André Saalfeld.
"Wir hatten Gelegenheit, einiges zu probieren", resümierte Gäste-Coach Thies Schmalfeld und merkte lobend an, dass die jungen Niebüller in der Kreisoberliga Förde wohl einen Spitzenplatz einnehmen würden. RW-Trainer Timo Fleth: "Meine Jungs hatten ihren Spaß. Sie haben eine Menge gelernt. Das Ergebnis geht in Ordnung." Ein Lob auch den unauffällig und korrekt amtierenden Schiris, die keine Zeitstrafe verhängten.TSV RW Niebüll: Prieb, Saalfeld - Callsen (2), Lasse Carstensen, Ketelsen, Martin Carstensen (5), Sörensen (3), Schramm (3), Lassen (4), Mark Carstensen (1), Andersen (4), Matthiesen, Petersen (1/1).
HSG Hohn/Elsdorf: Hansen, Dreller - Gunnar Petersen, Thöming, Möller (6), Asbahr (1), Öltjen (1), Hohnsbehn (14/2), Seehase (3), Müller (4), Timo Petersen (3), Gosch, Kuhrt.
Schiedsrichter: Dybowski/Skrzcypczak (Büdelsdorf/Fockbek).
Siebenmeter: 3/1:3/2.
Zeitstrafen: keine.
Zuschauer: 200.
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